"Ausgewogen, abwechslungsreich, fettarm" - wie eine Erdnuss?

Herzerl untersucht und findet das für Gesundheit und gutes Aussehen ideale Menü und seine Paradoxa.
Wie würden Sie entscheiden.....ein Spielraum von etwas mehr als 1000 Kalorien. Sie können sie z.B. mit Lachs füllen. Jeden Tag, geschmacklich unauffälliges, spottbilliges Lachsfilet in mühevoller Zubereitung oder geräucherter Lachs, deutlich teurer, aber quasi pret à manger zu shoppen... Entwickelt sich in Ihrem Kopf das Diätgefühl, das ob der Einseitigkeit Umsatz und Kaloriern zurückzutreiben scheint, Ihnen die Hoffnung auf resultierende Gewichtsabnahme und gleichzeitig den Eindruck vollständiger, ausgewogener Ernährung gibt? Nicht unmöglich....denn Lachs enthält nicht nur die wenig-mundgerecht verarbeiteten Öle der Tankunglücke, Schadstoffe durch die Deponiefunktion des Meeres, Antibiotika, Hormone und Fäkalien des Nachbarlachses, sondern auch, zumindest grundsätzlich, Lecithin, genauer Phospholipiden.
Dem Chemiker erscheinen sie wie etwas gestreckte Kopffüßler, mit hydrophilem Kopf und hydrophobem Schwanz. Im Körper bilden sie Membrane oder wirken auf die Muskulatur, verrätselt ausgedrückt, und viel strahlender: Es gibt sie im Körper. Nur wie viele? Der Lachsesser hat eben mehr davon, und seine Phosopholipide leider weniger an Stress. Denn:
"NAHRUNGSERGÄNZUNGSMITTEL mit mehrfach ungesättigten Fettsäuren, wie wir sie im pflanzlichen Lecithin vorfinden, ergänzen die Funktion der körpereigenen Phosophilipide." (Aufschrift auf Lecithin-Granulat von Vitalia).

So schön kann Ernährung aussehen, nahezu ohne Kalorien. Die hellbraunen Lecithinsprengsel, geschmacklich ungefähr so wie Haselnussöl, sind nicht nur hübsch, sondern auch gesund und maßvoll kalorienreich (ein Esslöffel kommt allerdings immerhin auf ca 50 kcal.)
Die Ergänzung hilft den eigenen Phosophlipiden bei der "Verteilung und dem Transport von Fettstoffen im Körper. Der Organismus regelt mit ihnen u.a. den Atmungsmechanismus der Zellen und den Cholesterin-Stoffwechsel". Hm... eine andere Packung, Lecithin + DHA Tablette, stellt sich sogar mutig dem Vergleich mit täglichen Lachsmahlzeiten, die vielleicht nicht immer möglich wären. Tja, kann schon sein. Lecithin, Phopholipide, ungesättigte Fettsäuren, Omega-Fettsäuren, Lachsöl in Tablettenform - ungefähr das gleiche. Wenn man sich dafür entscheiden sollte, den körpereigenen Phosopholipiden helfend an den hydrophoben Pol greifen zu wollen, kann man ein Produkt aus dieser Reihe wählen. Ich schaue auf die riesige Tüte mit fünf „Seelachsfilet“-Stücken für insgesamt 2,90 Euro und denke über Marketing und das Meer nach. Der nächste Weg führt mich in die Drogerie mit dem größten Nahrungsergänzungsangebot. Lecithin-Granulat ist eine saubere Sache, besser gefiltert oder synthetisiert als "Trinkwasser" aus der Leitung, als super leckerer Müslizusatz oder Salatölersatz zudem mehr Nahrung als Nahrungsergänzung. Der „Lachs“ bleibt in der Tiefkühltruhe des Supermarktes. Der mittlerweile malträtierte „Fisch“ freut sich auch.

Selbst bei strenger Diät nehmen wir also Fett zu uns. Natürlich könnten wir auch auf Lecithin-Tabletten umsteigen, aber das Granulat schmeckt viel zu gut und ist billiger. Wie werden wir also die Kalorien wieder los, AUF GESUNDE ART UND WEISE? Warum brauche ich - frage ich mich vor dem Spiegel und auf der Waage, den Blick auf den leeren Müslibecher gerichtet - überhaupt grundsätzlich nur 1000 Kalorien, abends gegessen - selbst in Salatform - ein garantierter Dickmacher? Da stimmt was nicht. Speckpolster, gestehe selbst, wer sind deine Eltern? Warum hältst du so hartnäckig an meinem Bauch oder Oberschenkel fest?
Das Speckpolster antwortet mir kichernd: Du ernährst dich fast vegetarisch, dumme Nuss, da lassen mich alle Stoffwechselvorkommnisse in deinem überbewerteten Body doch vollkommen unberührt. Ich schüttele entsetzt den Kopf wie ein Yahoo-Smilie. "Hä?" "Tja...", antwortet mir das Speckpolster überlegen, "es gibt nur ein Mittel, um mich schnell wieder loszuwerden. Und mein Nachwachsen zu verhindern....". "Du willst abgesaugt werden?" Das Speckpolster schüttelt sich vor Lachen. "So wie Brigittes Hüftspeck? Zwei Kilo für ca 1000 Euro? Das ist ja völlig absurd." Das Hüpfpolster droht damit, sich beleidigt zu kräuseln. "Moment mal," greife ich vermittelnd ein,"willst du in Schwung gebracht werden, Bewegung, Sport usw.?" "Schon besser", schmiegt sich das Speckpolster wieder glatter an mein Bein,"nur gehört etwas mehr dazu, damit ich dabei nicht nur angestrengt zuschaue wie ein prominenter Gast auf der Tribüne". "Hm.....". "Armes Ding," murmelt das Speckpolster, sich wieder nahezu kräuselnd, und hilft dann endlich,"Mich kann nur Carnitin abbauen, Dösi, und der Kerl ist nicht da". "Carnitin?", "Kerl?" - noch sind es Rätsel. Doch ich bin ja ohnehin täglich bei Müller, DM oder der Nahrungsergänzungsabteilung des V-Marktes, also dort, wo alles verfügbar und die Preise niedrig sind...

Meine so beginnenden semi-wissenschaftlichen Feldforschungen mit anschließender Robert-Koch-Funktion (wagemutig Experimente am eigenen Leib) führen mich zu der nächsten großen Schachtel mit "Nahrungsergänzungsmitteln": "Plusform L-Carnitin Depot". Das Wundermittel heißt also Carnitin. Es ist ein Burner.
Wir erlauben uns mal ein größeres Wikipedia-Zitat (und werden auf den Geschmack kommen):
"Carnitin, genauer L-Carnitin, ist eine natürlich vorkommende, vitaminähnliche Substanz. Es spielt eine essentielle Rolle im Energiestoffwechsel menschlicher, tierischer und pflanzlicher Zellen. L-Carnitin fungiert als Rezeptormolekül für aktivierte Fettsäuren im Cytosol und in Zellorganellen wie den Mitochondrien. Es übt diese Funktion im Wechselspiel mit Coenzym A aus. Langkettige Fettsäuren können nur gebunden an L-Carnitin durch die Mitochondrienmembranen transportiert werden.
Der menschliche Körper kann L-Carnitin aus den Aminosäuren Methionin und Lysin selbst bilden, nimmt es jedoch hauptsächlich über Fleisch auf. L-Carnitin befindet sich in großen Mengen in rotem Fleisch, insbesondere in Schaf- und Lammfleisch. Geflügelfleisch dagegen ist carnitinärmer, während vegetarische Lebensmittel wenig oder gar kein L-Carnitin enthalten. Bei einer gemischten Kost werden täglich zwischen 100 und 300 mg L-Carnitin durch die Nahrung aufgenommen. Vegetarier führen sich mit der Nahrung durchschnittlich etwa 2–10 mg Carnitin zu. Der restliche Bedarf wird durch die endogene Synthese gedeckt, wenn die essentiellen Kofaktoren Vitamin C, Vitamin B6, Niacin und Eisen in ausreichender Menge zur Verfügung stehen."
http://de.wikipedia.org/wiki/Carnitin#Nahrungserg.C3.A4nzung
Carnitin ist, diesem Beitrag und natürlich der Beschreibung auf meiner Tablettenverpackung zufolge, ein klassischer Fatburner. Der Kalorieneffekt des Lecithin-Leckerlis, beim täglichen Workout mit Carnitin-Depot blitzschnell wie weggefegt? Die empfohlene Menge liegt zumindest deutlich über dem, was Nicht-Vegetarier mit der Nahrung aufnehmen: 500 mg statt der in Wikipedia erwähnten 300 mg.
NRW - ist es das Land der Magersucht - man denke an Düsseldorfs Modemesse und die im Umfeld florierende Schickeria - (Bayern ist dagegen so fleisch- bier- und semmelverfressen, dass trotz hoher Carnitinwerte meistens noch zuviel Fett im Körper bleibt - wahrscheinlich auch ein Effekt seltenerer Berufstätigkeit der Ehefrauen bzw. ständig mit Kochen und Backen beschäftigter, hauptberuflicher Mütter) - fürchtet Carnitinergänzung zumindest wie die Pest, zitiert der Wikipedia-Bericht, der sonst aus wissenschaftlichen Untersuchungen strenggenommen nur Gutes zu berichten weiß. Insbesondere erhöht Carnitin auch die Erholungsfunktion des Körpers nach dem Sport. Unsereins, seit Neuestem auch mit dem Ziel der Polsterumverteilung (vom Bein zur Brust natürlich) im Fitnessstudio, weiß stolz zu berichten: Genauso ist es. Kaum Muskelkater, alles im grünen Bereich.
Was NRW raunt, sei trotzdem erwähnt: Wer sich dauerhaft Carnitin zufüttert, reduziert "vielleicht" (na ja...) die körpereigene Produktion. Aber die reicht ja eh nicht. Und den Schaf- oder Lammfleisch-Ernährten könnte man das ja auch vorwerfen: Esst nichts, denn euer eigenes Carnitin wird sonst gegessen werden! Also, eher ein Grund für ein hochnäsiges "Pft!". Mit dem Fatburner schaffen wir Schritt 2 in einen gesunden Semi-Vegetarismus, also Fitness und gutes Gewissen. Leckere Tabletten statt Lammfleisch-Diät (Wie könnte man den wolligen Kleinen dann noch in die Augen schauen. Das uns so lieb mit Wolle unterstützt. Warum so ein zartes Kerlchen töten und darauf herumkauen ?)

Möchte
auch richtig ernährt werden und kann wie das Lamm nicht
verstehen, warum man andere Lebewesen essen will: Meerschwein(chen)
Julius, dessen Spürnase für Gutes und Wichtiges in normalen
Lebensmitteln weit besser und spezieller ist als der sexuell verirrte
Riecher des Trüffelschweins.
Wir sehen also die Möglichkeit, fast komplett auf vegetarisch umzusteigen - vielleicht gelegentlich mal einen ehemals glücklichen Truthahn aus dem Naturkostladen (bitte nur 100 % Bio, in manchen Läden wie unserem meringer Biomarkt garantiert), der bestimmt im Laufe seines Lebens auf einem Bauernhof herumspazieren und Kinder quälen durfte. Oder ein uraltes Rind, das sich mindestens fünf oder sechs Jahre auf seiner Bio-Bauernhof-Wiese lang besser ernährt hat als wir? Es werden sich bessere Antworten eröffnen - obwohl wir den Wert der mühevollen Bio-Fleischzucht, immer wieder Thema in den Biomedien, sehen - warten wir noch, wohin unsere Streifzüge über Packungen und Wikipedia-Seiten uns führen.

Imme
gerne mal wieder Thema für einen Science Fiction: Die Zukunft,
in der statt des molekular zubereiteten Wachtelschenkels mit Quark
vom Sud nur noch Quarks unter der Warmhaltehaube erscheinen: Pillen
und Pulver, die alles enthalten, mitunter sogar so geschmackvolle
Dinge wie Zimt, oder verschlossen vom Tee leben und erst im stillen
Grund des Magens ihre Wirkung entfalten....
Sllmählich auch eine Frage für die Finanzabteilung: Alle vier Monate für ca 100 Euro im Naturkostladen, dem Meringer Biomarkt einkaufen, dort quasi auch dem animalischen Jagdtrieb freien Raum lassend und zumindest bei der Wahl des Fleisches genüsslich an Rache gegenüber besser Ernährten denken.... der direkte Preisvergleich zeigt, dass Milchprodukte mit 100 % Bio absolut erschwinglich sind. Die Preisdifferenz liegt hier in keinem Fall über 50 ct. Auch Fenchel und Bundmöhren gehen, Salate sind im 100% Bioladen auch kaum kostspieliger und definitiv viel besser – da welkt kein Blatt vorzeitig, um den Magnesiummangel herauszuschreien. Nahezu verboten ist dagegen der Preisunterschied bei Grünen Gurken: Die 100-prozentige Biogurke kostet glatt das Fünffache der Aldigurke, im Sommer – im Winter liegt die Differenz bei ca 2,70 Euro. Leider ist die Aldigurke kaum etwas anderes als ein Saftfüller, selbst die Meerschweinchen haben damit mitunter ihre Genießbarkeitsprobleme.
Milchprodukte, Salate, einige Gemüse und Eier, sowie Getreidekörner als Zusatz zum Müsli also im Bioladen kaufen – NICHT in der Bioabteilung der größeren Supermärkte, dort gibt es Bio nur als deutlich weniger vom Normalprodukt unterscheidbares 30%-Produkt. Die 100%-Biohersteller selber dürfen damit nicht werben! Man erkennt 100% also eigentlich am Markennamen oder am Preis, mit Glück garantiert der Anbieter vor Ort (also in unserem Fall der Bioladen), dass die Bioprodukte 100prozentig sind.
Unglaublich billiges Normalobst und -gemüse und vorteilhaft reduziertes 30%bio-isches findet man mit etwas Glück in Mammutsupermärkten wie dem V-Markt, die ihre Abteilungen schnell updaten müssen und deshalb ältere Ware zu Schleuderpreisen wegschenken: 1,5 Kilo reife Romatomaten (reife Tomaten sind besser!) für 49 cent beispielsweise, oder 30%-Bio-Bananen kiloweise für 90 ct.
|
|
|
|
Winkt so lustig, als würde sie sich selbst gern essen: Die spottbillig erworbene, stylische, gar nicht faule 30 % Biobanane mitten unter anderen Köstlichkeiten.
Beim Aldi, der ebenfalls dringend gebraucht wird, MUSS man kaufen: Roibusch und grünen Tee, im Moment Asiatika wie Ingwer und Bambussprossen – 50 ct statt 2,00 Euro – Nordseekrabben – 1,10 statt 2,00 Euro; normales Trauben-Nuss- oder Früchtemüsli für ca 1 Euro pro Kilo, Mineralwasser 19 ct + Pfand), fettfrei geröstete Erdnüsse (49 ct) und Gewürze: Dillkräuter für 35 ct statt für 99 ct wie bei Rewe, Pfeffer und Curry 50 ct statt 2,00 Euro. In deutlicher Konkurrenz zum V-Markt schwanken die Preise für Ananas und Melonen. Insgesamt kann sich das Angebot preislich natürlich stark ändern, wir übernehmen keine Garantie.
Als Pillenschluckerin gehören wir schließlich nur zur Mittelschicht der Ernährungskaste, nahezu zur unteren, wenn wir nicht 30 % Bio nebenher sondern echtes "Abfüllungsfood" (zumeist ohne jeden Inhaltsstoff) wählen. Selbst die Meerschweinchen bestätigen: Gurken, Tomaten, anderes Obst und Gemüse sind gut für die Laune, bringen Spaß und Abwechslung, aber weder Vitamine noch Mineralien. Dafür brauchen wir Vitacombex (oder eben Pillen) und Trockenfutter mit zuverlässig deklarierter Zusammensetzung und künstlich zugefügten mineralischen und vitaminischen Inhaltsstoffen.
Also, wollen wir den Bauch nicht einfach abfüllen mit Fleisch, das genauso
inhaltssreich ist wie Trinkwasser, dann... brauchen wir noch mehr Eiweiß, Eiweiß, Eiweiß. Mehr als drei Bio-Freilandeier pro Woche aber erhöhen den Cholesterinspiegel unzulässig.... Joghurt, Quark oder Buttermilch essen wir ohnehin täglich, aber ob das reicht - Wassergehalt, Wassergehalt, Wassergehalt..... und welche Eiweiße brauchen wir überhaupt, welche sind wo drin? Wieder der Griff zur Ergänzung, wobei gewarnt wird vor der Verwechslung mit "Substitut" oder "Ersatz" (warum eigentlich? Wir werden sehen): Da!
Es lächelt uns als kostengünstige "Gelatine" aus dem Drogerienregal an. Die Packung verspricht: Nahrungsergänzung zur Unterstützung der Eiweißzufuhr für Gelenkknorpel, Sehnen und Bindegewebe. Die Gelatine besteht aus "Aminosäüren aus kollagenem Eiweiß". Das Pulver verklebt das Müsli zwar, schmeckt aber ordentlich, "neutral".
Die Aminosäuren im Detail:
Alanin (9,3 %), Arginin (8,8 %), Asparaginsäure (5,2 %), Glutaminsäure (9,3 %), glycin (22,5 %), Histidin (0,5 %), Hydroxylysin (1,4 %), Hydroxyprolin (12,1 % ), Prolin (13,3 %), Lysin (3,6 %) und weitere in Prozenwerten um 1.

Kann
es das Lamm ersetzen ? Gelatine als Eiweißzusatz, hier mit
Wollkörper aus Kieselerde und Carotinpillen geröteten
Lippen.
Die Prozentwerte beziehen sich auf 90 g Eiweiße von 100 g Gelatine, also 100g multipliziert mit 0,9 multipliziert mit den Prozentsätzen, also z.B. 0,036 bei 3,6 %. Zumeist bleiben Milligramm übrig. Reicht das?
Wieder machen wir uns über Wikipedia schlau: Über Anilin finden sich vornehmlich sehr akademisch-chemische Ausführungen, die Funktionen im menschlichen Organismus bleiben nahezu unbeleckt. Dagegen ist Arginin nahezu ausgeschildert: Blutdrucksenkung - Gefäßgesundheit - Stärkung des Immunsystems - dies als Metabolit der Harnstoffsynthese, konkret chemisch als Stickstoffmonoxyd (NO).
Doch noch viel mehr: "L-Arginin hat jedoch auch ein NO-unabhängiges Wirkprofil, indem es u.a. den intrazellulären und extrazellulären pH-Wert reguliert, die Blutviskosität senkt, selbst antioxidativ wirkt, die Vorstufe für die Synthese anderer Aminosäuren, Proteinen, Polyaminen darstellt, die Freisetzung von Hormonen (Insulin, Glukagon, Prolactin und Wachstumshormon) stimuliert, die Fibrinolyse verbessert und den Fibrinabbau steigert.[...] Eine weitere Anwendung von L-Arginin ist seine Cholesterin-senkende Wirkung."
Und enthalten ist es in folgenden Lebensmittel, jeweils in 100 Gramm:
Erdnüsse 3,46 g
Weizenkeime 2,25 g
Sojabohnen 2,20 g
Haselnüsse 2,03 g
Garnelen 1,74 g
Hammelfleisch 1,40 g
Hühnerfleisch 1,35 g
Thunfisch 1,25 g
Walnüsse 1,14 g
Haferflocken 0,87 g
1 mittelgroßes Hühnerei 0,45 g
Hier also der Grund, warum die Kinder, deren Eltern sich abends mit sich selbst beschäftigen, und den Nachwuchs quasi von Babybeinen an der Sitterin und ihren Erdnussflips überlassen haben, erst entsetzlich fett, dann entsetzlich groß sind: Es sind die Erdnüsse. Wie viele Kalorien hatten noch einmal 100 g ohne Fett gerösteter Nüsse? Walnüsse 100g 686 kcal - Erdnüsse, ohne Fett geröstet 561 kcal. Bei der vorgeschriebenen Gelatine-Ration von ca 15 g täglich hat man also bei 8,8 % 1,08 g intus - täglich ohne Kalorien- oder Fettbelastung. Im Rahmen der alltäglichen Ernährung müssste man sonst Garnelen oder Sojabohnen futtern, 100g Garnelen (Krabben) um die 72 kcal - Thunfisch in etwa so, Sojabohnen ? Hühnerfleisch kommt nicht in Frage, solange die Tiere in Terrorfabriken gefoltert werden und im superbilligen Hühnchenschenkel nur Schmutz, medizinische Abfallprodukte und Verdorbenes serviert werden. Ein aktueller Bericht z.B. in der Printausgabe 2/2008 von "mensch & tier", der Zeitschrift des Vereins Aktion Tier - Menschen für Tiere e.V. :
http://www.aktiontier.org/index.php?m=6&id=13&UID=6041de6a45ecefe1462b5811717e65ab

Denkt
nicht dran, für andere ins Gras zu beißen: Julius als
Repräsentant des Tierschutzes in der Ernährung.
Online lesen kann man den Artikel über die Unterschiede zwischen 100% Bio, den üblichen 30 % und den nicht-biologischen "Lebensmitteln":
http://www.aktiontier.org/index.php?m=10&sub=503&id=222&
Bei Garnelen lässt ebenfalls verdorbenes Wasser grüßen, eben das Meer (bald leer? : http://www.aktiontier.org/index.php?m=6&sub=432&id=13& ).
Erträglich oder unumgänglich? In jedem Netz voller Thunfische stirbt ein Delphin, der Thun selbst ist hochgraadig quecksilberhaltig... und (gewissens)reines Biofleisch? Wieder warnen aktuelle Recherchen und Berichte vor den halbherzigen Bioprodukten, die aktuell durch ein neues EU-Gütesiegel, das die Bioanforderungen insbesondere in der Tierhaltung (doppelt soviele Masthähnchen wie bisher, noch größerer Anteil an nicht biologisch kontrolliertem Tierfutter etc. ) in der Tierhaltung erlauben (Link siehe oben, inline verfügbar).
Und selbst die Biotiere leiden noch darunter, dass die Art, wie sie geschlachtet werden, ebenso lieblos und unsanft ist wie bei biologisch un- oder halbherzig geschützten Nutztieren.

Entsetzlich
gesund und auch noch, z.B. zu grünem Salat mit Lauch, vielen
reifen Tomaten und Lecithingranulat, einem Schuss Erdbeeressig,
Dilkräutern mit Muskatnuss und Jodsalz, darauf nicht zu wenig
grob geriebenem Parmesan, eine geschmacklich umwerfende
Hauptmahlzeit.
Wie auch immer, planen wir halt 150 kcal täglich für ein Ernährungsprodukt aus der verfügbaren Auswahl ein und kommen damit auf die 1,08 g in unserer Gelatine. Dabei gehen wir in falschem Optimismus davon aus, dass die Angaben zum L-Arginin-Gehalt in den Lebensmitteln tatsächlich zutreffen, die nicht-biologischen Nahrungsmittel also nur verseuchter, aber nicht schlechter. Unsere subjektive Erfahrung und hinreichend fundiertes Hörensagen lässt uns mit einer gewissen Sicherheit allerdings ausschließen, dass diese "kulante" Annahme berechtigt ist. Klar, dass, gehen wir von Bioprodukten der höheren Art (also Demeter, Bioland et al.) , wir wahrscheinlich diese Grade erreichen, aber uns dann vielleicht durch ständige Überarbeitung im Finanzierungsstress wieder ungesund belasten?
Weiter geht's also mit der Gelatine-Kontrolle. Wikipedia spricht:
"L-Glutaminsäure kommt in den meisten Proteinen in unterschiedlichen Anteilen vor. Im Protein des Quarks und der Getreidekörner hat sie einen besonders hohen Anteil. Viele Lebensmittel, unter anderem reife Tomaten und Käse, Sojasauce und Fischsauce enthalten von Natur aus relativ hohe Anteile von L-Glutamat. L-Glutaminsäure ist in jedem eiweißhaltigen Lebensmittel enthalten, auch in Muttermilch".
Glutamin entgiftet nach Wikipedia den Körper, dient nach Aussage von Bodybuildern dem Muskelaufbau und stärkt das Immunsystem. Auch schädliche Wirkungen von Überdosierungen wurden getestet. Als schädlich gelten z.B. 150 mg pro Kilogramm Körpergewicht, also z.B. bei 44 Kilo: 150 mg * 44 = 6600 mg, also 6,6 g täglich. Unsere tägliche Dosis bei 15 g Gelatine (*Nach Packung empfohlen werden 10g): 1,395 bzw. 1,4 g * 0,9 = 1,26 g. Also absolut unschädlich, solange wir nicht täglich Fischsoße, Muttermilch (nicht: BUTTERmilch) etc. essen. Gewarnt wird bei Wikipedia auch vor unwägbaren Kombinationen mit dem Süßstoff Aspartam.
Süßstoff ist tatsächlich bei Nahrungsergänzungen mitunter ein Problem - er lauert in jedem einfachen Multivitamin-Bonbon. Dennoch - allein die Berechenbarkeit des Glutamingehaltes gibt der Gelatine einen Punkt, zumal der Spielraum für Müsli (Getreidekörner und Quark) noch hoch genug ist.
Schließlich Glycin, 22 % der Eiweiße im Gelatinepulver, also 19,8 g auf 100 g oder 1,98 g bei 10g, 2,97 g bei 15 g. Der menschliche Körper kann es selbst erzeugen, u.a. ist es in Kollagen enthalten - wir hören es trapsen.
Im Alter erzeugt der Körper dann weniger und weniger....und ohnehin wird es nach Wikipedia "meist mit der Nahrung aufgenommen". Als "hemmender Neurotransmitter", der also Zellaktivität reduziert, scheint es fast für die Botox-ähnliche Wirkung von kollagenhaltigen Produkten der Gesichtskosmetik verantwortlich zu sein. Schönheit, die von innen kommt, also mit den täglichen 2,97 g Glycin in unserer Gelatine ? "Echte" Lebensmittel, durch deren 100g Portionen wir ähnliche Glättungswirkungen erreichen, weil sie Glycin enthalten, sind bei Wiki leider nicht aufgelistet.
Prolin und Hydroxinprolin fordern noch genauere Recherchen. Einsicht Nummer Eins: die Gelatine rettet uns vor Skorbut (so schlimm ernährt man sich selbst mit gewöhnlicher Supermarktkost nun nicht) und macht uns vor allem schön - es ist also auch ein Bestechungsprodukt:
"L-Prolin wird im menschlichen Körper z.B. für die Bildung von Kollagen, dem Protein, aus dem Bindegewebe und Knochen bestehen, benötigt. Ferner wird es als „Helixbrecher“ bezeichnet und findet sich oft am Übergang einer Alpha-Helix zu einer anderen Sekundärstruktur (häufig Random Coil) wieder." (Wikipedia)
Letzteres schreibt dem Prolin eine Schutzfunktion für enzymatische Vörgänge in den Zellen zu, ersteres lässt wieder die bereits vom Glycin bekannte Verschönerungsfunktion aufblitzen: Bindegewebe, Hautstruktur und Knochen lacht und verjüngt euch!
Das, nebenbei, nährt einen zweiten Verdacht: Die schlimmsten Illusionen über die Inhaltsstoffe von eiweißhaltigen Produkten sind wohl mit dem Rindfleisch verbunden. Denn die Amerikaner sind auch als Cremepanscher und Aufspritzer die weltweite Nummer 1. Dabei müssten sie, wäre es so einfach, lediglich Rindfleisch essen. Rindfleisch, Rindfleisch, Rindfleisch. - Wir werden später sehen, dass das Rindfleisch tatsächlich wichtige, wenn auch ersetzbare Effekte hat. - Nur bei Prolin und Glycin steht es nicht auf Platz 1 der Liste. Ist der Vegetarier hier kaum schlechter dran? Bisher wurde zumindest Fisch favorisiert - leider haben wir kein Biomeer zur Auswahl, nur vielleicht eine biologischer Zucht (Echten Biolachs GIBT es - nur was er kostet....dazu demnächst mehr - im gewohnten Feldexperiment wird sich die Gelatine für 3,50 Euro pro 250 g mit echter Biokost und Biokosten messen - ich bin allerdings schon jetzt sicher, dass es auf biologische Haferkörner und gelegentliche Biogemüse für die Meerschweinchen und "Nahrungsergänzung", sogenannten „Löffelchen-Portionen“ hinauslaufen wird. Oder wir lassen uns von den konkurrierenden Produkten werbefinanzieren....? Vielleicht können wir aber, bis auf Eier (?), Milch (?), (Bio-)Garnelen (?) oder Biolachsgaben (?) auch VegetarierIn werden ?
|
|
|
|
Ist die gezielt zusammengestellte und optimierte vegetarische Ernährung, vielleicht unterstützt von wenigen, wichtigen Ergänzungsmitteln, in der Lage, sogar besser zu sein als das übliche tägliche Essen-mit-Fleisch? Werden auch die Nordseekrabben vom Tisch verschwinden? Oder ziehen wir da eine Grenze? Bambussprossen schmecken nach nichts, sind aber mit Curry, Zimt und Ingwer unter Ananas und Bananen gemischt, vielleicht noch mit etwas Quark verfeinert, einfach unschlagbar. „Kantianismus“, d.h., kategorische Imperative, sind bei dieser Frage vielleicht nicht angemessen. Immerhin lebt die Nordseekrabbe vor ihrem Fang wild...usw. Gründe, Eigeninteressen und Gegengründe bitte individuell und Tag für Tag vor dem Regal neu abwägen.
Hydroxinprolin überzeugt uns schließlich davon, dass die Gelatine wirklich gute Eigenschaften hat und u.a. auch für ältere Menschen positive Wirkungen: Als ACE-Hemmer senkt das Hydroxinprolin den Blutdruck, außerdem reduziert es Degenerationserscheinungen der Niere bei Diabetes mellitus. Wieder Kollagen-Substanz, ist es in Knochen, im Bindegewebe, Sehnen etc vorhanden und baut dieses auf.
Wir kombinieren also Gelatine mit Sauerstoff beim dreimal wöchentlichen Joggen im nahegelegenen, autofreien Wald - unser Geheimtipp Nummer eins für alle, die sich nach jugendlicher Haut sehnen: SAUERSTOFF, SAUERSTOFF, SAUERSTOFF.
An Hautpflegeprodukten zu Preisen über 10 Euro führt uns (trotz relativ guter Erfahrungen) der Weg vorerst vorbei – zumal einer unser Lieblingsdrogisten, Müller, auch gerae noch ein Cadeavera-produkt mit Kollagen für ca drei Euro anbietet. Allerdings werden auch hier noch Feldstudien zur Naturkosmetik im Vergleich mit erweiterten Standards folgen. Carnitin nehmen wir nach Vorschrift als hilfreichen Burner, um auch bei den Tagen mit "nur Tanz" oder "nur Fitness" nicht gleich wieder zuzunehmen.
Dann fallen wir hemmungslos über die supergünstigen Wassermelonen her, im Prinzip süßer, nicht zu kalorienreicher Saft - Meerschweinchen helfen dabei mit Begeisterung.
Was brauchen wir noch?
Erlaubt sind als Nahrungzusatz: Quark, Joghurt und Buttermilch - die soll, so der V-Markt, ebenfalls wunderbare Wirkungen auf die Figur entfalten - wobei man dann allmählich Sorgen tragen muss, mit Glutamin unter der Menge „Körpergewicht x 15mg“ zu bleiben. Außerdem müssen wir einen halben Liter davon vor dem Einschlafen trinken.... (ist das nicht zuviel? dann fettburnt sie, aber das reicht vielleicht gerade, um die Buttermilch-Kalorien selbst zu verbrauchen...Hm...Nun, 100 ml haben 35 kcal, ein halber Liter also 175, das müsste gehen...).
Wir versuchen für einige Zeit ein zusammen mit den Meerschweinchen ausgewähltes und zusammengestelltes Mixmüsli aus Vollwert-Bioflocken und Zusatzingredienzien, Bananenflakes, Nüsschen, Biorosinen, getrocknete Bioäpfelchen etc. etc. Klar ist, dass ein riesiger Esslöffel Kieselerde mit Maracuja-Geschmack in dieses Müsli eingerührt wird. Ein Tropfen Biohonig statt des Süßstoffs - zu schlecht für die Zähne? Abends Biosalat mit Pilzen statt Fleisch...? Die Rezepte in „Schrot & Korn“, der Bioladen-zeitschrift, sind leider viel zu kompliziert. Immer mindestens sechs verschiedene, wichtige Zutaten. Salate müssen schnell gehen, Gemüse, das man immer braucht, einfach zusammengeworfen und dann eben genial gewürzt oder besoßt.
Ein weiterer Faktor wird sich also einschleifen: Der Arbeits- und Zeitaufwand, die Gemüse-Wäsche. Überhaupt, hier schon mit der Zusammenstellung des Tagesmenüs zu verursachen, unproblematisiert alles. DAS GEHT SO NICHT ! Unsere weiteren Recherchen zeigen: Der Ernährungsplan kann erst dann entworfen werden, wenn die Ermittlungen bezüglich der Inhaltsstoffe noch viel weiter vorangeschritten sind.

Natürlich brauchen wir Karotten. Auch hier die Gewissheit: In der normalen, in der Kilobox flachgelegten Möhre ist nichts außer ein paar schwächelnden Mineralien. Meine Meerschweinchen, die Trüffelschweine der Ernährungsphysiologie, rühren solche Schimmelsporenträger nicht an und würdigen sie keines Blickes, kommen sie auch noch so appetitlich geschält und portioniert daher. Ist ohnehin garantiert kein Vitamin C mehr drin. Also eine Vitamin C Möhre, Mindestbedingung: Als Bund, frisch und noch mit Kraut. Selbst aus dem Treibhaus sind diese Möhren zumindest frisch genug, um noch - bei allem Dünger-Doping und Pestizidgedusche - einen Hauch von Vitamin C zu enthalten. Aber das bekommen wir natürlich auch, die Meerschweinchen im Lieblingssaft "Vitacombex" (oder, etwas schlechter, "Trixie"), in jedem Trockenfutter und in allen Gemüsen, wir über unsere wunderbaren Vitamintabletten à 90 cent, Ananasberge (die auch die Zähne weißeln und irgendwie auch nicht dick machen, oder doch...?
100 g Ananas enthalten:
55-59 kcal (wenickkkk!)
233-247 kJoule
84 Wasser (g)
0,2 Fett (g)
173 Kalium (mg)
16 Calcium (mg)
17 Magnesium (mg)
19 Vitamin C (mg)
Wie viel wiegt eine? Mit Strunk ungefähr 1200 g. Sagen wir also, das geschälte Fruchtfleisch kommt auf 1000g? Dann hat eine ganze Ananas ca 600 kcal, eine halbe nur 300 kcal, das kann man bei einem Vitaminfrühstück oder einem Brunch schon mal essen.

Ein Bio-Problem: Die Gurke. Zuerst einmal die Preisdifferenz. 2,70 Euro und noch mehr können der Preis für eine einzige, mittelgroße Biogurke sein. In einem Haushalt mit Meerschweinchen ist das leider nicht bezahlbar, da sie Gemüse wie kleine Gorillas, - die notorisch unterernährten Normalmeerschweinchen mit Körpergrößen von 10 bis 15 cm sind hier kein Maßstab - gesunde Guineas fangen bei 25 cm an und verlängern sich gerne auf 35 ). Wie giftig ist also die Normalgurke, die nur aus dem pestizidieren, düngenden, gechlorten oder sogar mit Ausscheidungs-Antibiotika verseuchten Wasser besteht, das über unsere Hähne in Haus und Garten als "Trinkwasser" geliefert wird? (Nur noch 30 % aller Bundesbürger sind bereit, es zu trinken. Die übrigen 70 % ziehen Mineralwasser vor, das zwar weniger streng kontrolliert wird, aber auch aus Quellen kommt, nicht aus 'chemischen Filterungssystemen'). Wer viel Tee oder Kaffee trinkt, mit zumindest nachfiltern oder sich gleich von der Chlorbrühe lösen - meine Meerschweinchen spielen erneut die Indikatoren - sie rühren Leitungswasser nicht an - und auf Mineralwasser in Flaschen umsteigen. Erstens erzeugt kupferhaltiges Leitungswasser (Wasser, das durch Kupferleitungen transportiert wird, hat automatisch eine entsprechend hohen Kupfergehalt) Zinkmangel - dazu später. Und dann ist eben nichts drin, nur eben zum zusätzlichen Schaden der Haut noch Chlor, je nach Leitungssystem auch weitere Schwermetalle. Stilles Mineralwasser ist zudem kein Problem, kostet eigentlich nichts und hilft nicht nur der Haut - bei den gesunden drei Litern Wasser oder Tee pro langem Tag.

Sieht
nicht grün aus, ist auch kein Greenhorn unter den Lebensmitteln
mit besonderer Wirkung: Grüner Tee zum Luxuspreis von 79 ct im
sommerlich gelben Brunchbecher. Viel trinken ist super, nur nicht
ganz einfach. Wieder stellt sich die Frage, was , zu welchem Preis
und woher....
Um der nun nicht mehr belasteten Haut das Leben weiter zu versüßen, nehmen wir noch ein paar Kügelchen Selen, Vitamin A, Carotin und schließlich für die bei Workouts so komisch angespannten Venen noch Rutin und Rosskastanienextrakt - gibt es vielleicht auch in Bioversionen, Preis und Effizienzvergleich folgt....
Dann waren da noch bei angehäuften Workouts gewisse Muskulaturprobleme, Muskelkrämpfe...? Das spricht für einen Magnesiummangel. Also noch Magnesium plus Kalium dazu. Magnesiumoxid, der Stoff, aus dem die entsprechenden Nahrungsergänzungstabletten sind, ist, so Wiki, ohne Höchstmengenbeschränkung als Nahrungszusatzmittel (auch als Farbstoff) zugelassen. Also kein Zeug, von dem eine unmittelbar Gefahr für das Gehirn ausginge...
Wir essen Magnesium - in Abhängigkeit von der Qualität der Lebensmittel und somit prinzipiell - in:
Vollkornprodukten (zum Beispiel Vollkornbrot, Reis, Cornflakes, Vollkornnudeln)
Mineralwasser, insb. Heilwasser
Leber
Geflügel
Fisch
Kürbiskerne, Sonnenblumenkerne
Schokolade
Cashewnüssen, Erdnüssen
Kartoffeln
Gemüse
Beerenobst
Orangen
Bananen
Sesam
Milch und Milchprodukten
Haferflocken
Zuckerrübensirup
Als notorische Müsli- und Obstesserin hätte mich jeder Muskelkrampf also verschonen müssen. Und doch brauchte (!) es eine Woche mit geballter Magnesiumzufuhr über Tabletten, bis sich die Muskulatur beruhigt hatte - wohlgemerkt, waren weder Jogging und Fitness für deren Ausklinken nötig sondern lediglich ein paar Dehnungs- und Haltungsübungen beim Alte-Damen-Ballett. Schock! Das lässt vermuten, dass der Mineraliengehalt in Supermarkt-Lebensmitteln offenbar divergent ist gegen minus Unendlich. (Naja, oder eben zumindest konvergent gegen Null). Beweis dafür, dass auch prachtvoll auftretende Salate an Magnesiummangel leiden: Blitzschnelles Welken. Die Beliebtheit des Eissalates - im Gegensatz zum diesbezüglich viel offenherzigeren Batavia- Endivien- oder Kopfsalat - könnte damit zu tun haben....
Meine Vermutung wird nun noch dadurch unterstützt, dass das Problem trotz gesteigerten Trainings nun nach einer Woche mit Magnesium-Ergänzungstabletten nicht mehr auftritt...
Magnesium wird in der Nahrung dringend gebraucht - das heißt, Magnesium ist "essentiell". Mindestdosis pro Tag (!) sind 300mg, die bei "ausgewogener Ernährung" kein Problem sein sollten. Doch auch der schlaue Kopf, der das behauptet (bei Wiki), weiß nicht - macht darüber eben keine genauen Angaben - wie viel Magnesium denn in den aufgeführten Lebensmitteln pro 100 g sind. Er empfiehlt einfach "Vollkornbrot (bläht), Nüsse (fetten, kcal bereits vorgerechnet), Blattspinat ( - jeden Tag Blattspinat putzen, waschen, föhnen und legen? Und wie viel davon? )"
Also, ohne Ergänzung, jeden Tag eine Handvoll Nüsse - die Fettpölsterchen sind garantiert.
Die Konsequenzen des Magnesiummangels sind allerdings derart erschreckend, dass man sich in das Räsonnieren um Lösungen hineinfinden muss:
"Magnesiummangel löst beim Menschen Ruhelosigkeit, Nervosität, Reizbarkeit, Kopfschmerzen, Konzentrationsmangel, Müdigkeit, allgemeines Schwächegefühl, Herzrhythmusstörungen und Muskelkrämpfe aus. Im Bereich von Psyche und Stoffwechsel wird vermutet, dass auch Depression und schizophrene Psychosen durch einen Magnesiummangel verstärkt werden. Auch kann es durch Mangel zum Herzinfarkt kommen."
Zum Glück bestätigt der Wiki-Autor noch einmal die Unschädlichkeitsbehauptung:
"Bei Magnesiumpräparaten (Tabletten, Kau- oder Lutschtabletten, Granulat) ist bei oraler Aufnahme die Dosierung wichtig. Verschiedene Studien (z. B. J. Clin. Invest. 88 (1991) 396–402) kommen zu dem Ergebnis, dass bei einer Einnahme von 120 mg ca. 35 % resorbiert werden, jedoch bei Einnahme einer kompletten Tagesdosis von 360 mg nur noch ca. 18 %. Für die Aufnahme ist auch die Form der Verbindung, in der das Magnesium vorliegt, von Bedeutung. Organische Salze wie z. B. Magnesiumaspartat oder Magnesiumcitrat werden dabei generell besser vom Körper aufgenommen als anorganische Verbindungen."
Nehmen wir also die komplette, angegebene Dosis für einen Tag, haben wir eigentlich nur die Hälfte davon wirklch im Organismus untergebracht. D.h., wir dürfen Magnesium vielleicht sogar leicht überdosieren und noch auf die Verbinungen achten (gut z.B. Magnesium mit Kalium, um die Aufnahme in den Körperstoffwechel zu erleichtern).
Wir bleiben noch etwas bei den Eiweißprodukten. Ein beliebtes Patentrezept der Bodybuilder ist das sogenannte HGH - eine Zusammensetzung aus synthetischen Eiweißen, die die Freisetzung von Wachstumshormonen im Körper stimulieren. Ein typisches Produkt ist PointFits "HGH", bei Ebay erhältlich (günstige Auktion oder teure 17,90 Euro) und wird vom Anbieter dort wie folgt beschrieben:
"1 Dose á 90 Kapseln
Steigert die Wachstumshormonausschüttung in der Ruhephase / Trainingspause!
Anti-Aging Produkt - Forever Young
Arginin wird für den Leberstoffwechsel, das Immun- und Hormonsystem sowie in Stickstoffwechsel (Nitric Oxide) benötigt, wobei von Sportlern besonders der Nitric Oxide unterstütze vasodiatorische (die Durchblutung fördernde) Effekt genutzt wird.
Arginin kann förderlich für die Wirkung in Sachen Sex bei Mann & Frau sein. Wird Arginin vermehrt zugeführt, mit einem arginin-haltigen Präparat, steigt der NO-Spiegel an. Die Folge ist u.a. eine Entspannung der Blutgefäßwände und damit eine Durchblutungsverbesserung ganz allgemein, auch des Penis.
L-Ornithin ist eine der wenigen Substanzen, die entgiftend und damit leberschützend wirkt. Auf nüchternen Magen eingenommen, sorgt L-Ornithin noch stärker als L-Arginin für eine Ausschüttung von HGH. Diese Aminosäure ist üblicherweise der Hauptinhaltsstoff in Stickoxid (NO) - erzeugenden Ergänzungen. NO öffnet die Gefässe, so dass Ihr Blut schneller fliesst, Sie einen besseren Pump und mehr Wachstum erhalten. Durch die Einnahme von PointFit HGH Complex kann die Kraftleistung im Training sich stark verbessern.
L-Lysin wird zur Neubildung von Muskel- und Bindegewebe
benötigt. Es ist weiterhin beim Knochenwachstum, bei der Verknöcherung und beim Zellwachstum beteiligt. Lysin dient dem Körper als Ausgangsstoff für die Eigensynthese von Carnitin. L-Lysin verstärkt die Wirkung von Arginin. Es verstärkt die Retention (Speicherung) von Calcium im Körper. Diese essentielle Aminosäure stimuliert die Ausschüttung von Wachstumshormonen, die den Körper jung erhalten.
Zu den positiven Wirkungen der Wachstumshormonsubstitution, die in die wissenschaftliche Literatur eingeflossen sind, gehören das Anwachsen der Muskelmasse, eine gesteigerte körperliche Kraft, weniger Erschöpfungszustände, weniger Fett (speziell abdominales Fett), gewachsene Knochenfestigkeit und die Revitalisierung der Leber, der Nieren, der Milz und der Gehirnfunktionen. Die Haut gewinnt ein jugendlicheres Aussehen zurück und hat weniger Falten, die Sexualfunktionen werden verbessert. Das Cholesterin wird gesenkt, die Gelenkknorpel werden stärker und es gibt Verbesserungen bei Osteoporose und der Alzheimerkrankheit. Auch für Aidspatienten resultiert aus der HGH-Substitution eine merkliche Verbesserung ihrer Lebensqualität.
Bekannte positive Wirkungen bei Daueranwendung können auftreten.
- Gesteigerte Immunabwehr
- Massiver Körperfettverlust
- Zunahme von Muskulatur
- Schärfere Sehkraft
- Besserer Schlaf
- Abnahme der Faltenbildung
- Besseres Gedächtnis
- Mehr Energie
- Stärkere Knochen
- Erfüllteres Sexualleben
- Weniger Cholesterin
- Bessere Hörfähigkeit
- Längeres Leben
Inhalt pro 3 Kapseln Pointvit HGH Complex:
Arginin 750mg ( 33%) , Ornithin 750mg (33%), Lysin 750mg(33%)
Verzehrempfehlung:
3 Stück VOR dem Schlafengehen
PointFit Qualität "Made in Germany"
Um optimale Ergebnisse zu erreichen ist die Rohstoffqualität von entscheidender Bedeutung.
Wir kaufen unsere Rohstoffe ausschließlich bei deutschen Lieferanten und lassen regelmäßig Qualitätskontrollen vornehmen.Mit PointFit® HGH Complex erwerben Sie kein herkömmliches Muskelaufbauprodukt. Überzeugen Sie sich selbst - Sie werden mit diesem hochwertigen und wirkungsvollen Produkt mehr als zufrieden sein!
Nahrungsergänzungsmittel sollen nicht als Ersatz für eine ausgewogene und abwechselungsreiche Ernährung dienen! Das Produkt ist außerhalb der Reichweite von Kindern zu lagern. Die empfohlene tägliche Verzehrmenge darf nicht überschritten werden."
EBAY AD hier.
Wir vergleichen jetzt zuerst einmal die Verzehrmenge mit dem Vorkommen von Arginin in Erdnüssen (als Beispiel), die Tabelle über Arginin in Lebensmitteln von oben posten wir hier noch einmal:
Erdnüsse 3,46 g
Weizenkeime 2,25 g
Sojabohnen 2,20 g
Haselnüsse 2,03 g
Garnelen 1,74 g
Hammelfleisch 1,40 g
Hühnerfleisch 1,35 g
Thunfisch 1,25 g
Walnüsse 1,14 g
Haferflocken 0,87 g
1 mittelgroßes Hühnerei 0,45 g
In einer Kapsel sind 250 mg (Milligramm!), d.h. wir bräuchten allein 14 Kapseln, um auf den Arginingehalt von 100g Erdnüssen zu kommen. Sicher, täglich 100g Erdnüsse führen nicht nur zu Übergewicht sondern eher zu übergroßen Organen - dramatisch z.B. dann, wenn man eigentlich schön und schlank sein möchte, die Topmodel-Körpergröße aber über die Zufütterung von Wachstumsstimulantien dieser Art erreicht hat. Ein topaktuelles Beispiel könnte Joanna sein, America's next Topmodel aus der Frühjahresstaffel 2008. Leider noch immer typisch für die Agentur IMG ist Joanna mit dem typischen Schwung Körpergröße über 1,80 ausgezeichnet, wird von den Kolleginnen als essgestört beäugt und häufig wegen ihrer "Figurprobleme" - Hagerkeit und ständige Mühen, nicht zuviel zu essen -, bekrittelt. Die Mutter erzählte in der Sendung mit lustigen Fotos stolz, wie sich Joanna von einem wirklich fetten - wir wissen jetzt, eigentlich nussfettigem - Kind nahezu postpubertär (also nach der Wachstumsphase) zu einer dürren, großgewachsenen Schönheit entwickelt hat. Für viel mehr als Babysitting blieb da natürlich keine Zeit mehr - und auch dieser "Job" bzw. "Beruf" - sehr verdächtig. Was nämlich tun Babysitter anderes als auf der Couch oder neben dem Kinderbettchen Erdnüsse und Flips zu knabbern? Ran an die synthetische, kalorienfreie Nuss...
Aber stopp - den Magerflip gibt es zwar mittlerweile überall, aber wenn die Nahrungsergänzungen auch der Gesundheit dienen sollen, ist es fast wichtig, dass man irgendwann auch versucht, die synthetischen Süßungsmittel und Geschmacksersatzstoffe zu reduzieren. Insofern sind Tabletten also weniger aufwendig, spezieller und gesünder als der quasi-natürlich gehaltene Flip, die fettfrei geröstete Erdnuss ein guter Kompromiss, zumal im Wechsel mit der Sojabohne - wobei wir hier noch herausfinden müssen, ob der SojabohnenKEIMLING, der im Handel eigentlich ausschließlich zu finden ist, auch hält, was die Bohne selbst verspricht. Eher nicht, darf man vermuten, besser ist da vielleicht der "Bambus" bzw. die Bambussprosse, eine Variante der Sojabohne:
"Zur direkten menschlichen Ernährung dienen die frischen, grünen Hülsen ("Schoten"), oder verschiedene Eiweißprodukte, deren bekannteste Tofu und Sojasauce sind. Daneben gibt es weitere Zubereitungen wie Miso, Tempeh, Natto oder Yuba und dessen Variante Bambus (engl.: bamboo). Bei dem im Deutschen fälschlich als „Sojasprossen“ bezeichneten Nahrungsmittel handelt es sich um Keime der Mungbohne."
Klar, ständig auf etwas herumzuknabbern, muss man sich abgewöhnen. Stattdessen vielleicht die Nagelhaut zurückschieben, zappen, Meerschweinchen streicheln, Macx kraulen, auf der PC Tastatur herumklimpern, in Zeitchriften blättern etc. Geraucht wird natürlich nicht. Pfui Spinne. Der kompromissfreudige Tipp für notorische Nichtraucher: Ab und an nach einigen Gläsern Manhattan und Champagner in der eigenen Hotelsuite mit Umberto Eco, George Cloney, Madonna, Paris Hilton und anderen gut gelaunten Gästen einen Sumatra-Zigarillo rauchen. Wenn alle absagen, wird eben nicht geraucht.
Also, Arginin kann wie alle anderen die Wachstumshormone beeinflussenden Aminosäuren die Vergrößerung der inneren Organe zur Folge haben, wobei jedoch der Erdnusspegel zeigt, welche Unmengen man essen muss, um solche Wirkungen zu erreichen. Ab einem gewissen Alter haben solche Stimulantien der Wachstumshormone auch eine positive Wirkung gegen deren schrittweise, altersbedingte Reduktion und Verkleinerung. Deshalb bezeichnet die Ebay-Beschreibung sie zurecht als „Anti-Aging-Produkt“. Und der Vergleich mit den Tabletten oder Pulverpräparaten zeigt auch, dass diese trotz der konzentrierten Form der Stoffe nicht annähernd an das erdnussgebutterte amerikanische Kind heranreichen.
Nächstes Präparat: L-Ornithin
Ein Wundermittel der Gesundung, tatsächlich. Bei Wikipedia finden wir folgende Hinweise:
"Entgiftung von Ammoniak
Stärkung des Immunsystems
Bildung weißer Blutzellen
Schutz und Regeneration der Leber
Muskelauf- und Fettabbau
gegen Schlaflosigkeit, die meist durch hohen Ammoniakspiegel verursacht ist.
Dauerhafte Einnahme ohne Schaden oder Abhängigkeit."
Kein Kommentar. Her damit.
Nächster Inhaltsstoff von pointFit@HGH:
Lysin. - Das ist zu 3,24 g und mit Hydroxinlysin mit 1,26 g insgesamt mit 4,5 g auch in 100 g unserer Aminosäurengelatine. Nur der flotte Entgifter fehlt darin - sind die HGH Tabletten also vielleicht sogar besser? Lysin hat nämlich einige eklige Komponenten, beim Abbau des Lysins (Eiweißfäule) entsteht über Pipecolinsäure das Leichengift Kadaverin (Pentamethylendiamin)....
Aber: Lysin ist dennoch essentiell - also wichtig für Wachstum und gesunden Stoffwechsel, Knochenaufbau und Bindegewebe etc. Und in der "normalen" Nahrung ist wieder weit mehr als in unseren Präparaten und Pillen. Wikipedia hilft diesmal außerordentlich, mit exakten Mengenangaben:
"L-Lysin wurde erstmalig als Hydrolyseprodukt (gr. λύσιζ: Auflösung, Trennung) von Kasein (einem Milchprotein) isoliert. L-Lysin gehört für den Menschen zu den essentiellen Aminosäuren, es kann im Organismus nicht selbst hergestellt werden und muss deshalb mit der Nahrung aufgenommen werden. Dabei benötigt ein erwachsener Mensch etwa 14 mg L-Lysin pro Kilogramm Körpergewicht und Tag (Kinder ca. 10 J: 44 mg/kg pro Tag).
Besonders viel L-Lysin enthalten Parmesan, Fisch, Schweine- und Rinderfilet, Sojabohnen, Weizenkeime sowie Linsen und Erdnüsse. In 100 g sind enthalten:
Parmesan-Käse 3170 mg
Thunfisch 2210 mg
Garnelen 2020 mg
Schweinefilet 2120 mg
Rinderfilet 2020 mg
Weizenkeime 1900 mg
Sojabohnen 1900 mg
Linsen 1890 mg
Huhn 1790 mg
Erdnüsse 1100 mg"
MÜTTER_ALARM ! 44 mg/kg heißt nicht etwa, insgesamt 44 mg pro Tag (wie meine sehr gut, aber nicht ernährungswissenschaftlich bewusst kochende Mutter offenbar meinte :)). Vielmehr ist damit gemeint, dass 44 mg multipliziert mit dem Körpergewicht mit der Nahrung aufgenommen werden müssen: z.B. bei einer Elf- bis 15jährigen mit 44 kg Körpergewicht 1936 mg PRO TAG!
Da reichen diesmal Erdnüsse nicht, obwohl sie hilfreich sind. Daneben muss ein üppiges Rinderfilet liegen, oder die Spaghetti müssen unter dicken Schichten von Parmesankäse verschwinden.
Soll das Kind wachsen, darf man aus der oben genannten Liste in optimierter Bioqualität (also mit einer Art Inhaltsmengengarantie) täglich (!) zwei Produkte zu Mengen von 50 g auswählen, um den Bedarf zu decken.
Auch hier wieder von einem Zuviel zumindest bei Kindern und Jugendlichen in unseren Nahrungsergänzungen keine Spur: 750 mg Lysin in drei Tabletten, wieder nur eine Annäherung an 100g Erdnüsse. Die Gelatine: 3,6 g auf 100g bzw. 3,6 * 9/10, also 0,324 g oder 324 mg (!) in 10g - VIEL WENIGER !
Der geringere Erwachsenenbedarf würde bei einem Fliegengewicht gerade durch die doppelte Portion gedeckt: 14 x 44 kg = 616 mg.
Unheilig, dass das essentielle Lysin gerade in Thunfisch und Schweinefilet vorhanden ist - Garnelen kann man mit gutem Gewissen essen, zahlt dafür aber, ähnlich wie im Fall des Rinderfilets, mehr als oder in etwa das Dreifache wie für eine Dose Thunfisch. Thunfisch ist zudem wieder absolut mageres Fleisch, aber in Sachen Tierschutz ein echtes Verbrechen:
"Der Thunfischfang hat mittlerweile Ausmaße angenommen, die dazu führen, dass fast alle Thunfischarten zum Teil massiv überfischt sind. Die Blauflossenthune und die pazifischen Großaugenthune sind sogar vom Aussterben bedroht.
Im tropischen Ostpazifik sind Gelbflossen-Thunfischschwärme oft mit Delfinschulen vergesellschaftet. Ein biologisches Phänomen, das nur in dieser Meeresregion auftritt. Weil eine Delfinschule leicht von Booten oder Hubschraubern zu beobachten ist, wird beim Thunfischfang die Delfinschule mit einem Ringwadennetz umkreist, das dann von unten zugezogen wird. Dadurch kamen zwischen den späten 1950er und den 1990er Jahren mehr als sieben Millionen Delfine zu Tode."
Der Thunfisch leidet aber mittlerweile auch selbst massiv unter den Sushi-Wellen und Zuchtexperimenten, bei denen es Mast-Thunfischen in Drahtkäfigen so ähnlich geht wie Hühnern in Legebatterien oder Masthähnchen, zudem ist Thunfisch nicht nur für den Verkauf von Aluminiumdosen umgeben, sondern schleppt auch innerlich Schwermetalle mit sich herum, insbesondere gefährlich überdurchschnittlich hohe Dosen an Quecksilber. Für Kinder und Schwangere oder ohnehin Zusatzbelastete also nicht geeignet !

Schmeckt
gut – ohne es zu sein? Zwar nicht unbedingt rotes Fleisch, aber
zumindest Fisch ist vielleicht wirklich unumgehbar – oder kann
auch der leckere Parmesan bieten, was im Fisch steckt? Wieder ist es
eine Frage der Menge und ihrer Kalorien.
Parmesan dagegen macht da schon ein viel freundlicheres Gesicht:
"Herkunft Italien (Modena, Parma, Reggio Emilia, Mantova (südlich des Po), Bologna (westlich des Reno), aus Milch Kuh/Vollmilch, Behandlungstyp Rohmilch, Käsegruppe Extra-Hartkäse, Fett i. Tr. min. 32 %, Fett absolut 28,4 %, Eiweiß abs. 33 %, Wasser abs. 30,8 %, Nährwert 392 kcal/100 g, Kochsalz 1.39 g/100 g, Kalzium 1160 mg/100 g, Phosphor 680 mg/100g, Magnesium 43 mg/100 g, Maß/Gewicht zylindrisch, ca. 38 kg, Reifezeit min. 12-24+ Monate, Preis min. 13,- Euro das Kilo, Herstellergruppe Consorzio del Formaggio Parmigiano-Reggiano, Anschrift Via J. F. Kennedy, 18 - 42100 Reggio Emilia, ITALIA Kontrollorgan k.A. " (Wikipedia http://de.wikipedia.org/wiki/Parmesan)
Also mit 392 kcal noch zurückhaltend im Vergleich zu Erdnüssen und so gehaltvoll, dass wir ja auch nur etwa 25 g brauchen, um mit unseren Tabletten und Gelatinen auf eine Kinderportion zu kommen. Wachstum ist also denkbar !
Jetzt noch ein Blick auf die Garnelen. Wie viel Quecksilber, Öl und Tankerschmiere ist in so einem gekrümmten Ding? Wikipedia gibt Entwarnung, die Nordseekrabbe existiert zwar im schmutzigen Meer, aber da doch noch immer in Unmengen vor sich hin, Schwermetalle schleift sie zumindest nach diesem Artikel nicht mit sich herum und wenig Kalorien hat sie auch - 100 g kommen auf ca 80 kcal, außerdem ist die Nordseekrabbe als kleinste, aber zulässige Garnelenausgabe preisgünstig: Eine Box kostet bei Aldi etwas mehr als einen Cent pro Kalorie: 1 Euro 10 ct also. Mit Parmesan überbacken, daneben eine Biokartoffel, eine tägliche Köstlichkeit, die uns groß und stark machen wird, ohne zu schlechtes Gewissen (obwohl, wie lieb die damals am Strand in ihrem Prilbecken immer geguckt haben - aber es soll ja auch zunehmend Garnelen in der Quaristik, also im Auqarium, Wohnzimmer statt Küche, geben ), zu kleines Portemonnaie, zuviel Schwermetall im Kopf usw.
Bevor wir also zum zweiten Kapitel, den unmittelbaren Face- und Hairstyling-Substanzen vordringen, noch einmal schnell rüber zum Supermarkt....
der genau das bestätigt: 1 cent pro Gramm und Kalorie. Krabben sind ok.
So.....na ja, was wir noch brauchen: Jod, Folsäure und Eisen, Magnesium mit Kalium, Lecithin. Eben für den Bereich Hirn, Knochen, Muskulatur. Calcium ist manchmal ohnehin enthalten (viele Mischprodukte), auch vom Typ abhängig. Wer sich häufiger einmal etwas bricht, sollte vielleicht noch Calcium dazu nehmen. Für Kreislaufprobleme ist dagegem ZIMT am besten, auch hier sind die Nahrungsergänzungen in der Dosierung vorsichtig - wer Zimt mag, kann sich zusätzlich noch das echte Gewürz kaufen und die Tabletten nicht schlucken sondern das enthaltene Pulver auf Müsli, Obst etc. streuen. So lecker und hilfreich wie Muskatnuss, eine gedächtnisstärkende Spezialität der Gewürzmaschinerie.
Wo wir schon dabei sind, fügen wir doch schnell noch eine Zusammenfassung des instruktiven V-Markt Artikels ein - obwohl - wie gesagt, die Behauptungen dort mit Vorsicht zu genießen sind, da sie keine wirklichen Mengen- und Kalorienvergleiche enthalten !
Der V-Markt empfiehlt:
Buttermilch, "oben ohne" (d.h. ohne Früchte :), denn ein halber Liter vor dem Schlafengehen senke den Insulinspiegel, sodass der Körper für den Energieverbrauch im Schlaf vom Insulinabbau auf Fettabbau übergehen müsse.
Wie viel Kalorien hat so ein halber Liter Buttermilch? (Das ist immerhin ein komplette "Fass", 500 ml: 34 kcal hat meine Buttermilch pro 100 ml, d.h., der komplette Becher hat 170 kcal. Das ist nicht direkt viel, einen Versuch ist es also glatt wert!
Chili: Das Capsaicin im Chili steigert die Durchblutung, erhöht die Körpertemperatur, die resultierende Schwitzerei fördert den Energieverbrauch und bekämpft zudem noch Bakterien und Pilze - ideal zum Alleineschlafen.
Grüner Tee: Catechin ist ein Fetthemmer, d.h. die Körperzellen werden daran gehindert, Fett zu speichern, Infaktrisiko sinkt somit auch.
Ingwer: Gingerol und Shogaol regen Darm und Muskulatur an, Verdauung und Kalorienverbrauch beschleunigen. Knolle in Scheiben schneiden und mit heißem, stillen Mineralwaser übergießen.
Lamm: Das Fleisch enthält L-Carnitin, den Fettburner, den man auch in entsprechenden Tabletten bekommt. Also Finger weg vom lieben Lamm, dosieren kann man über Tabletten ohnehin besser, von der zeitlichen Optimierung ganz abgesehen. Außerdem isst man Fleisch selten allein, ein komplett fettloses Drumherum verdirbt ohnehin alles, das Kaloriensparen mit Lammbraten daher wenig überzeugend.
Steinpilze: (Hase und Lachsschinken) enthalten ebenfalls Carnitin, instruiert das V-Markt Magazin. Das ist gut - Steinpilze - okay !
Seelachs: Eiweiß und Jod, das die Schilddrüse fit hält, die so die Hormone bilden kann, die den Energieverbrauch regeln - so das Magazin.
Hier ist allerdings Vorsicht geboten, denn"Seelachs" ist ein irreführender Name für den "Köhler" bzw. Kabeljau, der eigentlich mit dem Lachs - und dessen Lecithin-haltigen Omega-Fettsäuren - nicht weiter verwandt ist !
Kabeljau oder "Seelachs" kann sogar aus unterschiedlichen Fischarten zusmmengesetztes Fischfilet sein. Eiweiß und Jod also wohl nur, insofern Fisch generell Eiweiß und Jod enthält....
Über den echten Lachs, der vor allem in Aquakulturen gezüchtet wird, schreibt Wikipeda zurückhaltend:
"Über Geschmacks- und Qualitätsunterschiede gibt es immer wieder sehr widersprüchliche Veröffentlichungen, ebenso wie zur sozialen und ökologischen Verantwortung der Aquakulturen (Link: http://de.wikipedia.org/wiki/Aquakultur) und zum Tierschutz. Das in Aquakulturen zur Fütterung eingesetzte Fischmehl besteht aus wildem Fisch. Für die gewünschte Menge an Lachs muss ca. ein Fünffaches an Futter eingesetzt werden. So tragen Aquakulturen indirekt einen Anteil an der Überfischung der Meere."
Kaltes Mineralwasser: Aus dem Kühlschrank genommenes Wasser lindert den Appetit und verbraucht 100 Kalorien... naja, kann man ja mal ausprobieren..:)
Zimt: Lässt wie Buttermilch das Hormon Insulin im Körper besser wirken, der Blutzuckerspiegel sinkt schneller, der Körper schaltet auf Fettabbau um...
Zitronen: Vitamin C, B6 und Niacin helfen bei der Fett- und Eiweißverwertung.
Zwiebeln: Die Schwefelverbindung Allicin zieht Wasser aus dem Gewebe und bringt den Kreislauf und die Verdauung in Schwung. Knoblauch (hm), Schalotten, Lauch und Frühlingszwiebeln enthalten die Schwefelverbindung ebenfalls. Vorsicht, Zwiebeln können Blähungen erzeugen und den Atem seltsam riechen lassen. Zudem lässt das V-Markt-Magazin offen, ob die Zweibeln gedünstet werden dürfen, um ihre auf Allicin basierende Wirkung zu behalten? Frisch sind sie schwierig, wenn auch in *üblichen* Restaurantsalaten zumeist üblich. Sehen wir uns das Allicin doch mal so an (wie Wiki es sieht):
Allicin ist auf jeden Fall ein wuchtiges Zeug - es wirkt im Magen antibakteriell, vor allem aber sehr gut gegen Arteriosklerose und mit hoher Wahrscheinlichkeit auch gegen Krebs! http://de.wikipedia.org/wiki/Allicin
Ein Argument mehr für ein gemeinsames oder einsames Knoblauch-Wellness-Wochenende. Von Zwiebeln steht im Artikel nichts, wahrscheinlich ist also der Gehalt an Allicin sehr viel geringer. Allicin wird bei Wikipedia sogar beschrieben als Substanz, die erst durch die Zerstörung der Knoblauchzelle aus deren Alliin entsteht. Grund für einen näheren Blick auf Knoblauchprodukte im Drogerienregal? Vorsicht: Auch die "synthetischen" Produkte können den Geruch auslösen. Aber waren da nicht noch andere Gemüse, die zumindest dem V-Markt-magazin zufolge Allicin enthalten? LAUCH ! Lauch schmeckt fantastisch, z.B. als Lauchcremesuppe, ist nicht zu kalorienhaltig und riecht nicht.

Legt
sich schützend als Gewichtsreduktor und Antikrebsmittel auch in
und über gefüllte Mägen: Der Lauch, auch Poree
genannt, der deutlich sanfter und geruchsneutraler schmeckt und
zuzubereiten ist als Knoblauch und Zwiebeln. Dennoch ist sein
Allicin-Gehalt immerhin noch erwähnenswert.
Das kann allerdings leider auch ein Hinweis darauf sein, dass der Allicingehalt doch eher sehr gering ist, denn: "Da Allicin nicht stabil ist, wandelt es sich zum Teil spontan in Di- und Trisulfide, im Öl auch in Vinyldithiine sowie Ajoene um. Erst diese Verbindungen sind für den typischen Knoblauchgeruch verantwortlich." Aber wie der Geruch und Geschmack genau geprägt ist, kann sich doch deutlich unterscheiden - und so lesen wir bei Wikipedia glücklich, dass der Lauchgeruch eben auch auf Allicin zurückzuführen ist, wir also keinen Knoblauch brauchen:
"Lauch enthält Vitamin C, Vitamin K und Folsäure sowie die Spurenelemente Kalium, Calcium, Magnesium, Eisen und Mangan. Die antioxidativ und antibakteriell wirkende Schwefelverbindung Allicin, die aus Alliin und dem katalysierenden Enzym Allinase entsteht, verursacht den intensiven Geruch und Geschmack von Lauch."
Unser Speiseplan bisher:
Krabben en masse, ab und an Biolachs, Sojabohnen, Parmesan, einige Erdnüsse, reife Tomaten, Lauch, Ananas, Quark, Buttermilch, Zimt, Chili und Ingwer vor dem Schlafengehen, Biogetreidekörner (Müsli), grüner Tee, als Füllsel vielleicht noch Bananen (Vorsicht, beruhigen den Magen, machen aber dick) und grüne Salate mit fantasievollen Dressings und Steinpilzen oder ähnlich Ergänzendem. - Alles, u.a. zur Unterstützung von Jogging, Ballett und Bodybuildung an sechs Tagen in der Woche mit den erwähnten Ergänzungsmitteln ergänzt: Aminosäuren-Gelatine, Lecithin-Granulat als universelles "Gewürz", insbesondere in grünen Salaten, HGH, Magnesium, Eisen mit Jod und Folsäure, Carnitin.
Jetzt interessieren noch die Gemüse-, Obst- und Ergänzungssorten, die direkt den Haaren, der Haut und den Fingernägeln zu Schönheit und Ruhm verhelfen.
Für den Magen übrigens Tabletten mit Magnesiumsilikat oder auf Silikonölbasis, gelten als "Magen-Darm-Beruhiger" in den Drogerien. Das teure "Lefax" aus der Apotheke gibt es auch flüssig, vor allem als schnellen Lebensretter bei spülmittelsüchtigen Kleinkindern (einfach oben rein schütten, ruhig die gesamte Flasche, dann ins krankenhaus oder auf den Notarzt warten), ansonsten besteht kein Grund, die nur halb so teuren Produkte aus den Drogerien nicht vorzuziehen.
Ansonsten bzw. als Lebensmittel: Je nach Magenproblem (zuviel oder zu wenig Säure, Bakterien) etwas Essig im Salat und Bananen im Nachtisch unbedingt nehmen, dagegen Zwiebeln und Gurken, natürlich auch zu Heißes, zu Kaltes oder zu Fettes (Bratwurst und andere Abscheulichkeiten) strikt meiden. Schließlich Lauch zur Eindämmung unlauter wirkender Bakterienkulturen im mitunter so verursachten "Stressmagen".
*

Bald
schön wie eine Erdnuss und hübsch ohne die Nägel zu
lackieren, mit Haaren, die zu füllig sind um sich in kleine
Stretchringe zu quetschen? Wie ist es möglich....
Doch nun, die Schönheit, aber ach, oh ach: Wie soll man das nur mit euch machen, ihr ramponierten, geschundenen, abgebrochenen Dinger? Tipp Nr. 1 für Fingernägel: Nur mit Handschuhen spülen, wischen und Ähnliches (Soll ja manchmal vorkommen, dass man das einfach so, selber, macht – man sehe nur „Gülcan und Collien auf dem Land“).
Die bekannten Hexensubstanzen sind: Kieselerde, Biotin, Vitamin A, Zink, Kieselerde, Carotin, Selen.
Kieselerde ist vielleicht ein Fake, oder rückt mehr an die Magenpräparate heran:
"Kieselerde wird als Nahrungsergänzungsmittel angeboten. Einige Konsumenten sind der Überzeugung, daß Kieselerde hilfreich für die Bildung von Haut, Haaren, Nägeln, Zähnen, Knochen und (Binde-) Gewebe sei und somit eine kosmetische (Langzeit-)wirkung besitze. Einen wissenschaftlichen Nachweis dazu gibt es jedoch bisher nicht. Die vom Körper benötigte Menge Siliciumdioxid sollte über die normale Ernährung gedeckt sein."
Siliciumdioxid - "sollte" heißt natürlich gar nichts. Wir messen einmal mehr, Richtwerte und Ingredienziengrade, und erforschen die zugesprochenen Wirkungen - und tatsächlich finden wir eigentlich nur den Hinweis auf Silikonöl und darin enthaltene Kieselsäuren als "Entschäumer", also eben eigentlich unser Magenmittelchen "Lefax" oder die erwähnten Tabletten. Auf Dauer soll Kieselerde die Nieren schädigen, also vielleicht eher aus dem Programm nehmen oder zumindest reduzieren? Was verspricht denn die Verpackung so...?
Vom Hersteller des Kieselerde-Pulvers wird das Spurenelement Silicium als essentiell charakterisiert, d.h. es muss dem Körper mit der Nahrung zugeführt werden. Die Funktion von Silicium ist z.B. die Unterstützung der Wasserbindungsfähigkeit der Haut, sowie den Aufbau von kräftigen Haaren und Fingernägeln, da Silicium in den Zellen von Haut, Haaren, Nägeln, Bindegewebe, Knochen und Knorpeln vorkommt. Demzufolge würde es unsere Eiweiße unterstützen und zudem noch den Wassergehalt der Haut, also deren Jugendlichkeit, Faltenlosigkeit etc.
Und tatsächlich finden wir unter "Silicium" schießlich auch bei Wikipedia eine Bestätigung:
"Silicium ist ein essentieller Bestandteil der Mucopolysaccharide in Epithelien und Bindegewebe, auch scheint es für Knochenbildung und -reifung benötigt zu werden. Die aus Tierversuchen abgeleitete wünschenswerte Zufuhr liegt bei 30 mg/d. Mangelzustände beim Menschen sind bisher nicht bekannt. Eine gute Siliciumquelle mit 30-60mg/l ist beispielsweise Bier.
Bei Kälbern führte die Gabe von Orthosilicat zur Vermehrung von Kollagen in Haut und Knorpel. [9] Durch Verabreichung kolloider Kieselerde konnte bei Frauen mit biologisch gealterter Haut und brüchigen Nägeln eine signifikante Verbesserung der Dicke und des Turgors der Haut, der Falten und der Beschaffenheit von Haut sowie Nägeln erzielt werden. [10]
Kieselerde und Siliciumsalze sind in toxikologischer Hinsicht unproblematisch, es wurden keine unerwünschten Wirkungen beobachtet." http://de.wikipedia.org/wiki/Silicium
Also ein nahezu kalorienfreier Müsliauffüller eines essentiellen, d.h. notwendig zuzuführenden Spurenelements mit nachgewiesener Kollagenwirkung, noch freundlich zum Magen, mit riesigen Pulverpackungen à 220 g und ca 4 g Verbrauch pro Tag. Das Kieselerde-Pulver mit neutralem oder mit Maracuja-Geschmack - auf jeden Fall mit Zimt updaten - ist viel, viel preiswerter als jede Kollagen- oder Botoxhaltige Hautcreme ! Stattdessen täglich Bier? Ihh, Biertrinker riechen schlecht und Bier ist ohnehin viel zu kalorienhaltig.
Auf der "Zink plus Vitalstoff"-Packung - sehr kostengünstig, 100 Kapseln für ca 3,50 Euro, enthält mehr "Vitalstoffe" als Zink, und gibt sehr informativ zu den Mengenangaben aus der "Nährwert-Kennzeichnungsverordnung" von Zink auch die zu den Vitalstoffen an.
Was macht Zink denn wichtig? Und wie viel Zink braucht man so?
"Zink erfüllt im Körper viele verschiedene Funktionen. So nimmt es Schlüsselrollen im Zucker-, Fett- und Eiweißstoffwechsel ein und ist beteiligt am Aufbau der Erbsubstanz und beim Zellwachstum. Sowohl das Immunsystem als auch viele Hormone benötigen Zink für ihre Funktion. Eine bedeutende Rolle soll es bei der Wundheilung spielen. [...] Die empfohlene Tagesmenge für Zink liegt laut Weltgesundheitsorganisation für erwachsene Frauen und Männer bei etwa 15 mg pro Tag" http://de.wikipedia.org/wiki/Zink#Wirkung_im_K.C3.B6rper
Es wird natürlich noch präziser. Warten wir es ab.
Den Bedarf an Zink selbst deckt eine Tablette nur zu 33 % . Hm.... dafür vollständig: Vitamin B1, nach Verordnung 1,4 mg Tagesbedarf, Vitamin B2, 1,6 mg pro Tag, Vitamin B6, 1,0 mg daily, Vitamin B 12, 1,0 Mikrogramm täglich, Biotin, braucht man nur in Mengen von 150 Mikrogramm täglich, Folsäure 200 Mikrogramm, Niacin 18 mg, Pantothensäure 6 mg.
Um den Zinkbedarf komplett zu decken, bräuchten wir also drei Kapseln. Dann könnten wir Biotin und Folsäuren sowie B-Vitaminprodukte einsparen.... Eine Überlegung wert. Denn Zink ist zumindest "essentiell", da.h. wiederum, Zink MUSS mit der Nahrung aufgenommen werden, sonst streiken die Enzyme im Stoffwechsel. In welcher Nahrung findet man aber (idealerweise) verwertbaren Zink? Überall da, wo Batterien hergestellt und Gegenstände verzinkt werden natürlich - der "Labrador" der Popkultur - in Wirklichkeit also doch mehr eine Art verzinkter Michael Jackson, mit einer Metallschicht überzogen statt mit der weichen Orange-Bräune von Carotin und Kollagenpolstern?
Mit Begeisterung stelle ich bei der Lektüre der ausführlichen Infos auf Wikipedia fest: Wer viel Tee oder Kaffee mit Trinkwasser aus der Leitung oder gar aus dem englisch-romantischen Kupferkessel trinkt, muss mit brüchigen Nägeln rechnen - mit der Spürnase eines Meerschweins also habe ich im Nagel- und Faltenkrieg (und gegen den Ekel der Abwasser-Antibiotika im Trinkwasser) Chlor und Kupfer verabschiedet und schleppe seitdem die "Stilles Wasser Pfandflaschen" kistenweise zwischen dem Haushalt, dem Auto und dem Aldi oder anderen Märklten hin und her. Die Biogüte-Unterschiede zwischen dem Mineralwasser für 19 ct und der "Champagner"-Flasche St. Leonardsquell sollen später geprüft werden...
Also, der erste Schritt für schönere Nägel ist erfolgreich von statten gegangen. Doch was sollen wir essen, um unvergiftet - also unter 100 mg Gramm Zink pro Tag bleibend - schön zu werden? Und warum macht Zink schön?
"Nahrungsmittel, die Zink enthalten
Zink zählt zu den unentbehrlichen (essentiellen) Spurenelementen für den Stoffwechsel. Es ist Bestandteil einer Vielzahl von Enzymen, beispielsweise der RNA-Polymerase und der Glutathionperoxidase. Die empfohlene Tagesmenge für Zink liegt laut Weltgesundheitsorganisation für erwachsene Frauen und Männer bei etwa 15 mg pro Tag. Eine Zufuhr von mehr als 100 mg pro Tag ist nicht empfehlenswert, ab 200 Milligramm können Symptome wie Übelkeit, Erbrechen oder auch Durchfall auftreten. Beim Menschen führt die Aufnahme von Zink ab etwa einem Gramm zu akuten Vergiftungserscheinungen."

Die
Haut bald schillernd glänzend, als hätteman einen Labrador
in einen der Silberanzüge von Michael Jackson gesteckt? Silicum
aus der Kieselerde und vor allem Zink machen die Haut glatt und
geschmeidig wie einen gläsernen Babypopo.
Bis hierhin können wir schon einmal die positive Feststellung machen, dass nicht nur die Angaben auf unserer Zinktablettenpackung zutreffen, sondern auch wieder einmal der Zinkgehalt der Tabletten so gering ist, dass eine Überdosierung von einer gefährlichen Grenze weit entfernt bleibt - auch dann, wenn man sich "normal" - also zwischen 1000 und 1888 kcal pro Tag ernährt (ich orientiere mich hier mal an denjenigen LeserInnen, die mir irgendwie körperlich ähnlich sind, also eher nicht zu groß und weiblich, keine Umsatzpakete sondern eher kleine Kamele). Weiter geht's zum idealen Speiseplan:
"Zink erfüllt im Körper viele verschiedene Funktionen. So nimmt es Schlüsselrollen im Zucker-, Fett- und Eiweißstoffwechsel ein und ist beteiligt am Aufbau der Erbsubstanz und beim Zellwachstum. Sowohl das Immunsystem als auch viele Hormone benötigen Zink für ihre Funktion. Eine bedeutende Rolle soll es bei der Wundheilung spielen.
Leistungssteigerung
Eine 2005 auf einer Konferenz der US-amerikanischen Gesellschaft für Ernährungswissenschaften in San Diego vorgestellte Studie deutet darauf hin, dass Kinder, die täglich ausreichend Zink erhalten (20 mg), eine deutliche Verbesserung der geistigen Leistungsfähigkeit erfahren. Zink verbesserte das visuelle Gedächtnis, die Leistungen in einem Wortfindungstest und die Konzentrationsfähigkeit.
Mangelerscheinungen
Das Spurenelement kann im Körper nicht gespeichert werden, es muss regelmäßig von außen zugeführt werden. Aufgrund von falschen Ernährungsgewohnheiten ist Zinkmangel auch in westlichen Ländern nicht selten, insbesondere bei Jugendlichen, die während des Wachstums besonders viel Zink benötigen.
Zinkmangel führt zu einer Unterfunktion der Keimdrüsen, Wachstumsstörungen und Blutarmut. Ein niedriger Zinkspiegel äußert sich oft auch durch eine verringerte Abwehrfunktion, Haarausfall, trockene Haut und brüchige Nägel."
Wir hören die Neurodermitis herantrapsen. Also, Finger weg vom Leitungswasser. Mit erhobener Pfote ermahnen auch die Meerschweinchen: Wir rühren es nicht an!
"Zinkmangel wird häufig durch einen hohen Kupferspiegel verursacht (z.B. bei reichlichem Trinkwassergenuss aus häuslichen Kupferrohrnetzen), da Zink und Kupfer Antagonisten sind." So - die Erklärung und der Beweis.
Folgende Nahrungsmittel sind gute Zinkquellen:
rote Fleischsorten
Fisch, Meeresfrüchte und Schalentiere
Kuhmilch und wässrige Milchprodukte, wie Käse
Vollkornprodukte, speziell sauerteiggeführtes Brot (siehe Phytinsäure)
Weizenkeime (Weizen)
Ölsaaten (z. B. Sesam, Mohn, Kürbiskerne, Sonnenblumenkerne)
Erdnüsse, Walnüsse und Pekannüsse
Pilze und Hefen
Linsen
Salat, Gurken, Spargel
Grüner Tee "
Tja - nicht zu fassen, und dennoch der Fall: Die Liste gleicht fast der des Lysins. Her mit den Rindsfilets? Nein, wieder schwimmt die Nordseekrabbe mit liebevollem Blick her, "Rotte mich aus!" - aber wir denken hier eher an die systematisch ökologische Zucht in meerwasserfreien Salzwasserbecken, eine Nordseekrabbe braucht schließlich wirklich nicht allzuviel Platz und schwimmt ohnehin im Rudel. Ideal !
Leider ist dieser Teil des Artikels nicht mit Mengenangaben auf 100 g ausgestattet. Stattdessen noch einige Anmerkungen zur Erhöhung der Abwehrkraft, dem Zinkanteil der Haut (20 % ) und wissenschaftlichen Studien eben dazu.
Wir interessieren uns auch wieder für die Bemerkungen zum Wachstum und kommen allmählich darauf, warum reich, groß und schön häufig korrliert. Oder es ist einfach die bessere Spürnase in Bezug auf die Ernährung, der zudem von den häufig überforderten Eltern freien Lauf gelassen werden muss....man denke z.B. an Claudia Schiffer, die angeblich nur von Biokost lebt und auf diese Weise groß und schön geworden ist, im Vergleich dazu ihre ebenfalls hübsche, aber gerade nicht sonderlich große oder beeindruckend schöne Schwester, die vielleicht auf Ernährungsfragen etc. nicht soviel Wert legte (da ohnehin brünett und mehr an den Brüdern orientiert?) . Nebenbei eine furchtbar kinderreiche Familie, aus der Claudia kommt. Und zu den Ernährungsgewohnheiten in Familien, insbesondere ihren Mängeln, folgen dann noch einige Anmerkungen....
Klar ist: Wer das Rindsfilet aus welchen Gründen auch immer meiden möchte, muss zwei Tabletten nehmen und zudem wie im Fall des Lysins (wachstumsfördernde Aminosäure) wirklich aus der Nahrungsliste: Krabben, Parmesan, Erdnüsse, Linsen wählen, dazu Milch, Salate, Spargel, Pilze etc. (eben die Produkte, die "nur" als Zinkträger gelten - je nach Menge kann man natürlich auch so etwas essen). Und eben Finger weg vom Leitungswasser, Mineralwasser her.
Als Nebeneffekt scheint diese Ernährung auch die Lust zu steigern - Aussehen von Männchen und Weibchen und die Lust aufeinander stagnieren also offenbar nicht nur aufgrund sozialer Schwierigkeiten oder der Überteuerung der sogenannten "Blauen Pillen" (Viagra etc.), sondern weil die Aufmerksamkeit auf die "sanfte Tour" der Hormonausschüttung zunehmend in Vergessenheit geraten ist...?
Mit den zwei Zinktabletten (alles andere riecht nach Gewichtszunahme) ist dann auch der Bedarf an Biotin gedeckt, das eigentlich noch eher den Ruf des Hautglätters hat...
Schnuppern wir mal weiter im Lexikon http://de.wikipedia.org/wiki/Biotin:
"Biotin, auch als Vitamin B7 oder Vitamin H bezeichnet, ist ein wasserlösliches Vitamin aus dem B-Komplex",
und dann: (zum Verrücktwerden:) schon wieder schaut uns die Erdnuss an (aber auch das Müsli)...
"Natürliche Biotin-Lieferanten sind z.B. Eigelb, Leber, Erdnüsse, Haferflocken oder Reis.
Der genaue Bedarf ist nicht bekannt. Folgende Tagesmengen geordnet nach Lebensalter können gemäß RDA als Richtwerte dienen
0–6 Monate 35 µg,
6–12 Monate 50 µg,
1–18 Jahre 100–200 µg,
über 18 Jahren 100 µg,
während Schwangerschaft und Stillzeit: zuzüglich 50 µg.
Die deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt für Erwachsene lediglich 30–60 µg/Tag. Der Therapiebereich liegt zwischen 50 µg und 15 mg. Ein Biotinmangel ist selten, kann aber bei Aufnahme großer Mengen von Rohei eintreten, da das Eiklar Avidin enthält, welches das Biotin bindet und seine Aufnahme im Darm blockiert.
Merkmale eines Biotinmangels sind Hautstörungen, Haarausfall, spröde Nägel, Blutarmut, Depressionen, Müdigkeit, Ohnmacht, Appetitlosigkeit, Muskelschmerzen, erhöhte Gesamtcholesterinwerte, Unterzuckerung (Hypoglykämie) und Entzündung der Zunge (Glossitis). Die Merkmale einer Biotinüberversorgung hingegen sind verzögerte oder verringerte Insulinausschüttung, erhöhter Bedarf an Vitamin C und an Vitamin B6 sowie erhöhte Blutzuckerwerte."
Wieder stimmen also zumindest die Angaben auf dem Zinktablettenfässchen 150 Mikrogramm - für uns als Wachstumsinteressierte oder zumindest Therapiebedürftige. Mit zwei Tabletten liegen wir dann relativ deutlich über dem empfohlenen Bedarf - d.h. diese Zinktabletten haben damit einen gewissen Makel. Andererseits, gehören 15 mg (milli, nicht mikro) zum möglichen, therapeutischen Nahrungszusatz, - also für kurze Zeit und unter medizinischer Aufsicht - dann wird diese Überdosis vielleicht nicht so fatal sein. Auf zusätzliche Biotintabletten scheint man aber zumindest bei regelmäßiger, längerfristiger Einnahme der Zinktabletten, verzichten zu können. In den chemischen Ausführungen zum Biotin begnet uns übrigens auch das Lysin wieder, in chemischen Reaktionen, an das das Biotin "als prostehtische Gruppe" gebunden ist.
Dritter Hexentipp: SELEN. Brauchen auch meine Meerschweinchen für schöne Haut und schönes Fell. Mein Schächtelchen gibt keine Auskunft über Richtwerte, nur über den Kapselgehalt: 50 Mikrogramm. Wieder sind die Zusatzstoffe stärker vertreten: 2 mg beta-Carotin und davon 333 Mikrogramm Vitamin A, 100 mg Vitamin C und 16,8 Vitamin E - Vitamin C und Vitamin in Dosen über 150 % des Tagesbedarfs - zumindest bei Vitamin C ist das kein Problem, es wandert dann einfach weiter zur Anreicherung des zu filterden Leitungswassers....Vitamin A ist mit 333 Mikrogramm nur zu 42 % nach Richtwert gedeckt.
Für beta-Carotin und Selen selbst sind keine Richtwerte verfügbar. Schwupps - WIKI: "Selen ist essentiell", d.h. der Körper bildet es nicht selbst. Vergleicht man die Beliebtheit bei Ärzten von Vitamin-C-Mangel bei Meerschweinchen, die dieses Vitamin nicht bilden können, als Erklärungsausflucht, wo keine präzise Diagnose gelingt, mit der Aufmerksamkeit der Allgemeinmedizin gegenüber ernährungsphysiologischen Fragen bei Mineralien, Enzymen und Vitaminen, die für den Körper essentiell sind, scheint es Zeit für eine rote Karte zu sein. Offenbar ist die Debatte zu stark politisiert - der offizielle Namen der süddeutschen Industriebauernpartei ist mitunter irreführend - sodass die Beschäftigung mit ASPEKTEN der Ernährung, die tatsächlich Konsumentenentscheidungen zu mehr Souveränität und bewussterer Produktwahl verhelfen könnten - ebenso zu stärkeren Forderungen über ernährungsphysiologische wichtige Verbraucherinformationen an Ort und Stelle des Einkaufs (z.B. die - bislang den edlen Marken verbotene Kennzeichnung unterschiedlicher Biostandards mit Prozent und anderen Angaben, die Information über genetische Manipulationen etc.) - offenbar bei Medizinern selbst dort, wo es wichtig ist, also in der Allgemeinmedizin, verpönt ist. Da schreibt man doch lieber ein paar alkoholhaltige, apothekenpflichtige Medikamente auf, so bleibt die Arztpraxis beschäftigt, die Leiden nehmen nicht auffällig überhand und die standesnäheren Kollegen sind auch zufrieden. Die Kassen und die Patienten maulen, sind aber selbst schuld....klar ist, dass die Kassen- und Apothekeninformationen, die es zu dem Thema gibt, ebenfalls kaum hinreichen - zumindest findet man dort kaum wirklich Erklärendes sondern vielmehr ANWEISUNGEN, wie man gefälligst zu essen habe. ("Ausgewogen", "fettarm" und "nicht zu wenig" - tja - das reicht eben nicht, sagt da die kleine Erdnuss....)
Und tatsächlich ist Selen keine leichte Sache, sondern mal wieder ein Problemprodukt. Die Nahrungsergänzungen werden bei Wikipedia positiv erwähnt, selbst unsere Milchviehlis müssen Nahrungsergänzungen mit Selen futtern, - wieder ein Fall für Bio- oder nicht-Bio-Differenzen, denn wirtschaftlich am besten schneidet eine für die Verarbeitung im Körper nicht unproblematische Zusammensetzung aus Natriumselenit ab. Menschen können Selen über Knoblauch zu sich nehmen. Aber eine essentielle Substanz braucht man nahezu täglich: Und Knoblauch hat bekanntlich als Nahrungsmittel seine Grenzen im sozialen Bereich. Also, ich esse Knoblauch z.B. wirklich nur dann, wenn ich weiß, dass ich ein Wochenende nur und absolut ausschließlich mit meinen Meerschweinchen verbringen werde. Nichts ärgert an "Lieben Geschenken" wie einem wohlschmeckenden Spaghetti-Gewürz mehr, als dass es vor Knoblauch nur so trieft - ohne dass dies auf der privaten Verpackung oder in einem Begleitschreiben erwähnt worden wäre. Wer kennt sie nicht, die zweischneidigen Geschenke von wenig liebenden, fürsorglichen Frauen aus der Familie: Gewürze und köstliche Fertigsoßen, auf denen unübersehbar in der Gewürzliste "Knoblauch" aufgeführt ist. Schmeckt, klar. Aber, aus eigener Erfahrung mehr als verständlich, kurz danach sind die Menschen, mit denen man eben noch glücklich im Business war, verschwunden und suchen sich neue Kontakte - ohne Halitosis (http://de.wikipedia.org/wiki/Knoblauch).
Knoblauch also, gehört gekennzeichnet und in den Bereich des privaten, einsamen oder gemeinsam und gleichzeitig (geht natürlich ebenfalls) knoblauchsüchtelnden Weekends. Schwupps, ist der Bedarf für das Nahrungsergänzungsmittel da.
Allerdings schreibt Wikipedia hier eher kritisch:
"In einer kritischen Bewertung der Pharmainformation vom Juni 2005 [3] wird festgestellt, dass die bislang verfügbaren Studien keine Hinweise für einen Nutzen einer zusätzlichen Gabe von Selen in irgendeinem Zusammenhang erbringen konnten. Zwar scheint eine positive Beeinflussung verschiedener Krebsarten möglich, andererseits die Begünstigung anderer Karzinome nicht unwahrscheinlich. Die „SELECT“-Studie („Selenium and Vitamin E Cancer Prevention Trial“) soll diesbezüglich Auskunft geben und 2013 abgeschlossen werden.
Im Rahmen der neuerlichen Auswertung von Daten einer Studie kam Saverio Stranges von der Universität in Buffalo [4] zu dem Ergebnis, dass von den 600 Patienten, die Selen einnahmen (tägl. 200 µg) nach fast acht Jahren etwa zehn Prozent an Typ 2 Diabetes erkrankt waren. Bei der Placebo-Kontrollgruppe waren es lediglich sechs Prozent. Bis dato wurde noch keine potentielle Ursache für das erhöhte Diabetes-Risiko gefunden. Hohe Selenkonzentrationen im Blut korrelieren mit dem Risiko, an Diabetes zu erkranken.
In der Behandlung von Krebserkrankungen wird das anorganische Natriumselenit eingesetzt, welches andere physiologische Eigenschaften als organische Selenverbindungen besitzt."
Auch Mangelerscheinungen gebe es höchstens in einigen Asiatischen Ländern.
Aber wie soll die essentielle Substanz in den menschlichen Organismus gelangen? Ein weiteres, unscheinbares Gemüse gibt es noch, das laut Hörensagen Selen enthält: die krausig-kleine Gartenkresse, das "Alfalfa" der Meerschweinchen, das ist, eine etwas größer gewachsene Kressensorte bzw. Luzerne:
"Besonders reich an: Provitamin: A (Carotine), B1 (Thiamin), B2-Komplex (Riboflavin, Nicotinsäure, Pantothensäure, Folsäure), B3, B5, B6 (Pyridoxin), C (Ascorbinsäure), D (Calciferol), E (Tocopherol), H (Biotin), K (Phyllochinon, Menachinon). Chlorophyll (am Licht gekeimt). Kalzium (1200 mg pro 100 g Sprossen = doppelter Tagesbedarf!) leicht aufnehmbaren Mineralstoffen: Eisen, Kupfer, Magnesium, Phosphor. Proteinen (20 % des Gesamtgewichts).
Enthält alle essentiellen Aminosäuren.
2005 wurde in den USA und Kanada der erste gentechnisch veränderte (gv) Alfalfa sowohl als Nahrungsmittel als auch als Futtermittel zugelassen. Der von Monsanto entwickelte gv-Alfalfa ist gegen Roundup (ein Totalherbizid) resistent.
Aus amerikanischen Untersuchungen geht hervor, dass die Luzerne (besonders in Form von Keimlingen) abschwellend und schmerzlindernd bei rheumatischen Krankheiten wirken. Der Stoffwechsel wird angeregt. Der blutgerinnende Effekt, der mittlerweile wissenschaftlich untermauert ist, wird für die Behandlung von Hämorrhoiden genutzt. Nicht zuletzt ist die Luzerne wegen ihres hohen Anteils an Vitamin A und Karotin als wirkungsvolles Mittel gegen Akne bekannt. Der auffallend hohe Vitamin-C-Gehalt (1 Tasse Luzerne= 6 Tassen Orangensaft) macht sie zu einem der wichtigsten natürlichen Vitaminversorger".. http://de.wikipedia.org/wiki/Luzerne
Wieder nichts Genaues bzw. eher negativ..... In den beliebten Grünrollis der Nager ist Luzerne ebenfalls zu großen Anteilen enthalten (oder nicht, steht nicht drauf?). Und essen sie eigentlich Knoblauch ? Wenn so ein Schweinchen mal ein bisschen weniger nach Heu und mehr nach Knoblauch riecht, nicht so schlimm....aber auch im Bericht über den Knoblauch findet sich nichts über dessen Selenhaltigkeit, nur über die historisch genutzten und bekannten oder nachgesagten Wirkungen:
"Knoblauch ist eine Kulturpflanze und gelangte aus den Steppengebieten Zentral- und Südasiens über das Mittelmeer nach Europa. Der Wildtyp gilt als ausgestorben.
Knoblauch war schon im Altertum als Nahrungs- und Heilmittel bekannt. Ägyptische Sklaven benutzten Knoblauch als Stärkungsmittel und um Läuse und Darmparasiten zu vertreiben. Es ist bekannt, dass die Arbeiter an den Pyramiden eine tägliche Ration erhielten, und es ist überliefert, dass bei der Kürzung der Ration die Arbeiter die Arbeit niederlegten. Römer und Griechen wussten ebenfalls um die Heilmöglichkeiten der Pflanze. Im Talmud wird sein stetiger Genuss empfohlen, denn der Knoblauch sättige den Körper, gäbe dem Geist Klarheit, stärke die Manneskraft und vertreibe Parasiten aus dem Darm. Die Erläuterungen in der Schrift De materia medica des antiken Arztes Pedanios Dioscurides aus dem 1. Jahrhundert, der (in Buch II, Kapitel 152) den Knoblauch ausführlich für vielfältige Einsätze in der Medikation empfohlen hatte, blieben auch für das gesamte Mittelalter maßgeblich, wo etwa Bisswunden (wie von Hunden oder Schlangen), Haarausfall, Zahnschmerzen, Hautausschläge, Lungenleiden oder Menstruationsstörungen damit behandelt wurden. Im Spätmittelalter wurde der Knoblauch, der ganz allgemein als entgiftend galt, auch gegen die Pest angewandt.".
Also, für Mensch und Tier ab und zu ein einsames Wochenende mit Knoblauchzehe, sonst Gartenkresse und auf jeden Fall eine Selentablette täglich - schon wegen der nachgesagten (nicht bewiesenen) krebspräventiven Wirkung.
Aufgrund der üblichen Zusammensetzungen hat man dann meistens auch schon die halbe Portion Vitamin A intus, das kann z.B. noch mit einem Zusatz an Vitamin A und Vitamin D ergänzt werden, wobei Vitamin D für den Einbau von Calcium in die Knochen sorgt und so für Aufbau und Erhalt der Knochensubstanz mit verwantwortlich ist. Wenn wir uns - naja, oder eben noch im Wachstum befindliche Kinder - also mit Lysin, Zink und anderen wachstumfördernden Präparaten füttern, kann Vitamin D nicht schaden, sonst werden die schön langen Knochen nachher noch furchtbar brüchig....:)
Angeblich bringt die A + D Kombination auch etwas für die Haut. Das wäre....? "Cholecalciferol" heißt es eigentlich, sehr gefällig. http://de.wikipedia.org/wiki/Vitamin_D
"Vitamin D spielt eine wesentliche Rolle bei der Regulierung des Calcium-Spiegels im Blut und dem Knochenaufbau. Ein Vitamin-D-Mangel führt mittelfristig bei Kindern zu Rachitis und bei Erwachsenen zu Osteomalazie.
Seit den 1990er-Jahren wurde zudem gezeigt, dass das Vitamin-D-System darüber hinaus in verschiedensten anderen Geweben im wesentlichen autokrine Funktionen hat, welche die Zelldifferenzierung, die Hemmung der Zellproliferation, die Apoptose, die Immunmodulation und die Kontrolle anderer hormonaler Systeme umfasst. Daraus folgend ist eine Vitamin-D-Unterversorgung ein unabhängiger Risikofaktor für:
Autoimmunkrankheiten (wie z. B. Multiple Sklerose, Morbus Crohn, Diabetes mellitus Typ 1, Systemischer Lupus erythematodes),
Hautkrankheiten wie z. B. Psoriasis,
Infektionskrankheiten wie z.B. Tuberkulose sowie
Bluthochdruck
Vitamin D und Calcium sind protektiv bezüglich Dickdarmkrebs[4]
Ferner ist das Vitamin-D-System wichtig für die Entwicklung und Funktion des Nerven- und Muskelsystems."
Erneut "wichtig satt" - und, wenn wir nur genug Zeit zum Sonnen haben, auch in ausreichenden Mengen vorhanden. Als Nahrungsergänzung also vor allem bei zu wenig Sonnenzeit oder im Winter - übrigens auch ein schönes Motiv für freizügige Kleidung egal wo, denn nicht zufällig erkannte man in nach-viktorianischer Zeit den Zusammenhang zwischen edler und echter, rachitischer Blässe als verursacht durch stete Bedeckung des gesamten Körpers. (Noch in Thomas Bernhards berühmtem Roman "Auslöschung" klingt die Tödlichkeit der Prüderie in dessen verächtlicher Beschreibung seiner Schwestern als "Nordseitenmenschen" an.).
Sind die meisten offenbar, denn obwohl Vitamin D eigentlich nicht über die Nahrung aufgenomen werden sollte, gibt es hier doch immerhin Richtwerte: "Aktuelle Leitlinien in den USA empfehlen täglich 5 µg (200 IU) für Kinder und jüngere Erwachsene, 10 µg für 50–70-Jährige und 15 µg für über 70-Jährige. Die deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt täglich für Säuglinge im ersten Lebensjahr sowie für Senioren ab dem 65. Lj. 10 µg und für die anderen Kinder und Erwachsenen 5 µg Vitamin D3.[19] In Deutschland werden den meisten Säuglingen im ersten Lebensjahr und eventuell noch im zweiten Winter täglich eine Tablette mit 12,5 µg Vitamin D3 (500 IE) zur Rachitisprophylaxe gegeben."
In der Ergänzungstablette sind genau die 5 Mikrogramm, die in den USA empfohlen werden.
So... und schließlich noch beta-CAROTIN - klar, dass wir das vor Allem brauchen, um schon bei den wenigen, heißen Sonnentagen schön vorgebräunt zu sein - und eben auch sonst. Täglich ein bis zwei Kapseln bei 4,8 mg pro Kapsel sichern diesen Effekt. Die Dosis sollte man reduzieren, sobald die Handinnenflächen sich zumindest an Hornhaustellen etc. gelblich färben. Das sieht einfach nicht gut aus, mal so gesagt. Ansonsten ist der leicht orangene Braunton sehr hübsch und passt zu den aktuellen Sommerfarben Gelb, Weiß und Orange perfekt. Hier gewinnt im Vergleich mit der besten Ernährung - der vollbiologischen, frischen Krautkarotte - das Nahrungsergänzungsmittel eindeutig: Die Karottenmenge, die man für einen Farbeffekt der Haut essen muss, übersteigt einen Bund Karotten täglich - und wer würde das schon schaffen - das wäre als Ernährung eben auch kaum noch ausgewogen. Obwohl Karotten wegen ihres Vitamin-C-Gehaltes auf dem Speiseplan bleiben sollten, schließlich sind sie auch noch nahezu kalorienlos. Hm....Obwohl sich hier keine Frage stellt, schlagen wir doch ordnungshalber bei Wiki nach:
Wie sollte es anders sein: Für Raucher kann das künstlich erzeugte, hautfärbende beta-Carotin sogar krebserzeugend sein. Also bitte die Finger von Zigaretten lassen. Mit C und E sowie mit Selen kombiniert, entfaltet das beta-Carotin dagegen nahezu die umgekehrte Wirkung: "Seine antioxidativen, immunstärkenden und krebshemmenden Eigenschaften entfaltet Beta-Carotin erst dann, wenn es mit den anderen Antioxidantien (vor allem Vitamin C, E und Selen) zusammenwirken kann." http://de.wikipedia.org/wiki/Carotin

Zwischen edler Blässe und strahlendem Rotbraun : Die beta-Carotin Tabletten und andere Wirkungsvolle.
Schließlich noch Vitamin A, dem Carotin ziemlich gleich:
"In zahlreichen Obst- und Gemüsesorten (z. B. Orangen, Karotten, Spinat, Broccoli und Grünkohl wie auch Peperoni und Kürbis) ist die Vitamin-A-Vorstufe Beta-Carotin enthalten, die im menschlichen Körper zu Vitamin A umgewandelt werden kann. Beta-Carotin wird deshalb auch als Provitamin A bezeichnet. Da Beta-Carotin nur bei Bedarf in Retinol umgewandelt wird und im Gegensatz zu diesem auch in größeren Mengen nicht toxisch wirkt, sollte es in Nahrungsergänzungsmitteln gegenüber den Vitamin-A-Varianten vorgezogen werden. Die Nahrungsmittelindustrie verwendet Beta-Carotin als Lebensmittelfarbstoff oder zur „Vitaminanreicherung“ von Produkten."
Nahrungsergänzungen, in Kombination mit einer vernünftigen Nahrungswahl - quasi als I-Tüpfelchen des perfekten Speiseplans - kommen insgesamt in diesen Zusammenstellungen gut davon, d.h. ich - ja keine ausgebildete Enährungsphysiologin - bleibe dabei, und zusätzlich bei der disziplinierten Einhaltung des optimierten "Diätplans", d.h. entsprechende Rezepte, Vorschläge für Orgien, Fitnessparties etc., werden folgen.
Auf den Speiseplan kommen einfach so noch frische Karotten und Biokartoffeln, für Spargelgerichte und als täglichen Magenfüller bei "Hunger".
Übrigens: Nachdem wir ernährungstheoretisch mit Herzerl als pillenabhängiges Magersucht-süchtiges Modell ins Rennen gegangen waren, uns dort als "Joghurt" zur Schau stellend, müssen wir nun noch ergänzen, dass eine Kombination von Buttermilch und Quark weit besser ist - Grund: Lecithin und Carnitin-Gehalt sind in diesen beiden Milchprodukten höher, im Joghurt ist quasi wirklich kaum etwas außer dem gemeinen Eiweiß, das wiederum auch in Quark ist. Der darmgesundheitsfördernde Acedophilus-Bazillus des Joghurts rechtfertigt allerdings ab und an ein solches. Ganz optimal: Alle drei Produkte kräftig mischen, shaken oder rühren. Das bekommt auch dem Quark, der sonst im Müsli nur mauert und sich mit den Haferflocken einfach nicht zusammenmischen will..... Also dann, hier nochmal die Liste mit den Nahrungsmitteln, die die wichtigen Aminosäuren (Bindegewebe, Wachstum), Magnesium, Zink (Haut und Haar, Wachstum), sowie unsere Menüpläne aus den Einzelinfos zu verschiedenen, zumeist essentiellen Substanzen:
L-Arginin:
Erdnüsse
3,46 g
Weizenkeime 2,25 g
Sojabohnen 2,20 g
Haselnüsse 2,03 g
Garnelen 1,74 g
Hammelfleisch 1,40 g
Hühnerfleisch 1,35 g
Thunfisch 1,25 g
Walnüsse 1,14 g
Haferflocken 0,87 g
1 mittelgroßes Hühnerei 0,45 g
Lysin
Parmesan-Käse 3170 mg
Thunfisch 2210 mg
Garnelen 2020 mg
Schweinefilet 2120 mg
Rinderfilet 2020 mg
Weizenkeime 1900 mg
Sojabohnen 1900 mg
Linsen 1890 mg
Huhn 1790 mg
Erdnüsse 1100 mg
Magnesium
Vollkornprodukten (zum Beispiel Vollkornbrot, Reis, Cornflakes, Vollkornnudeln)
Mineralwasser, insb. Heilwasser
Leber
Geflügel
Fisch
Kürbiskerne, Sonnenblumenkerne
Schokolade
Cashewnüssen, Erdnüssen
Kartoffeln
Gemüse
Beerenobst
Orangen
Bananen
Sesam
Milch und Milchprodukten
Haferflocken
Zuckerrübensirup
Zink
rote Fleischsorten
Fisch, Meeresfrüchte und Schalentiere
Kuhmilch und wässrige Milchprodukte, wie Käse
Vollkornprodukte, speziell sauerteiggeführtes Brot (siehe Phytinsäure)
Weizenkeime (Weizen)
Ölsaaten (z. B. Sesam, Mohn, Kürbiskerne, Sonnenblumenkerne)
Erdnüsse, Walnüsse und Pekannüsse
Pilze und Hefen
Linsen
Salat, Gurken, Spargel
Grüner Tee
Der Menüplan und seine Ergänzungen:
Krabben en masse, ab und an Biolachs, Sojabohnen bzw. Bambus, Parmesan, einige Erdnüsse, reife Tomaten, Lauch, Ananas, Quark, Buttermilch, Zimt, Chili und Ingwer vor dem Schlafengehen, Biogetreidekörner (Müsli), grüner Tee, als Füllsel vielleicht noch Bananen (Vorsicht, beruhigen den Magen, machen aber dick) und grüne Salate mit fantasievollen Dressings und Steinpilzen oder ähnlich Ergänzendem. - Alles, u.a. zur Unterstützung von Jogging, Ballett und Bodybuildung an sechs Tagen in der Woche mit den erwähnten Ergänzungsmitteln ergänzt: Aminosäuren-Gelatine, Lecithin-Granulat als universelles "Gewürz", insbesondere in grünen Salaten, HGH, Magnesium, Eisen mit Jod und Folsäure, Carnitin.
Silicium: Bier (oder Kieselerde)
Biotin: Eigelb, Haferflocken (Biomüsli), Erdnüssen
Ancillin: Lauch, Steinpilze, Knoblauch, Zwiebeln
Vitamin D: Sonne
Selen: Knoblauch (wahrscheinlich auch Alfalfa, Kresse)
Vitamin A: Karotten, Broccoli
Eisen: (Aus gesundheitlichen Gründen insbesondere für Frauen wichtig, wir werfen es während der Menstruation quasi von uns): "Leber, Hülsenfrüchte und Vollkornbrot", etwa 15 mg täglich, also Erbsen, Bohnen, Linsen, Sojabohnen bzw. Bambus oder Nahrungsergänzungen.
Schlank bleiben: Ingwer, Zimt, Chili, kühles Wasser, Buttermilch. Carnitin-Tabletten als Fettverbrenner, wenn unbedingt nötig.
Auch hier sind Kieselerde, Vitamin- und Spurenelement-Tabletten (Selen, Carotin, VitaminA und Vitamin D, Zink mit oder ohne Biotin, Biotin sonst extra, Vitamin C in rauhen Mengen) überschaubar in ihrer Wirkung und empfehlenswert, um Mangelerscheinungen zu vermeiden und in den Genuss der positiven Wirkungen der Haut- und Haarverschönerer zu kommen. Das spart teure Kosmetika ein und wirkt zudem in der richtigen Vitamin-Kombination (die Nahrungsergänzungen sind in diesem Punkt meistens gut, wenn auch kontrollbedürftig) noch krebspräventiv.
Gute Erfahrungen haben wir auch mit Rutin und Rosskastanie als Venenentspannern gemacht. Insbesondere bei Stress durch Joggen und anderen Sport können diese Wirkstoffe wunderbar stabilisierend auf die Venen wirken und Krampfadern vorbeugen. Obgleich die Verpackung sich sehr zurückhaltend gibt und sich lediglich auf allgemein überlieferte Erfahrungen stützt, scheint der Zusammenhang wissenschaftlich erwiesen:
"Es gibt eine klinische Studie mit 69 Patienten, die die Wirksamkeit von Rutin bei Schwangerschaftsödemen zu belegen scheint. Mehrere Fälle einer Heilung von Purpura, einer Gefäßkrankheit, mittels oraler Gabe von Rutin und Vitamin C sind bekannt. Im Tierversuch wirkt es entzündungshemmend bei chemisch erzeugter Colitis, und zwar noch in Konzentrationen von 0,01 Prozent im Futter.[11][12][13][14]
Im Jahr 2002 waren jedoch auch fünf Fälle bekannt, die nach Einnahme von Rutin eine Darmvenen-Entzündung (Phlebitis) entwickelten, eine sonst seltene Krankheit.[15]
Rutosid (Rutin) und Troxerutin sind als Wirkstoff in Antihämorrhagika und Venentherapeutika zugelassen." (http://de.wikipedia.org/wiki/Rutin)
Womit der Menüplan nun feststeht....:)
Guten Appetit !

Fettarme,
abwechslungsreiche, ausgewogene Nahrungsoptimierung ohne
verabsolutiertes Pillenschlucken. 46 Seiten harte Arbeit, die sich
mindestens dreimal täglich lohnen.